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Panorama Entlaufener Wildpark-Wolf: Gesichtet, aber nicht gefangen
Mehr Hessen Panorama Entlaufener Wildpark-Wolf: Gesichtet, aber nicht gefangen
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15:43 28.01.2019
Ein Wolf steht in einem Wildpark. Quelle: Carsten Rehder/Archiv
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Homberg/Efze

Der Wolf soll mithilfe eines Betäubungsschusses gefangen werden.

Das Tier sei mehrmals gesichtet worden, zuletzt einmal am Sonntag und zweimal am Montagmorgen "an ähnlicher Stelle", sagte ein Sprecher des Kreises. Es zeichne sich ein klares Bewegungsprofil ab. In welchem Gebiet sich der Wolf aufhält, teilte der Kreis nicht mit, um den Plan nicht zu gefährden und keine Schaulustigen anzulocken.

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Den "Luderplatz", also die Futterstelle zum Anlocken von fleischfressenden Tieren, hat der Wolf bisher gemieden. Dort stehen automatisch auslösende Kameras bereit, die beim Auslösen Meldungen an die Handys von Experten geben, die dann zur Fang-Aktion ausrücken sollen.

Vor zehn Tagen waren zwei Wölfe aus dem Wildpark Knüll in Homberg (Efze) ausgebrochen. Sie hatten mehrere Zäune passieren können und befanden sich im zu der Zeit für Besucher geschlossenen Park. Ein Wolf sei aus Sicherheitsgründen erschossen worden, dem zweiten gelang die Flucht von der Anlage.

Der Wildpark ist wegen Sicherungsarbeiten weiter geschlossen. Das Wolfs- und Bärengehege wird mit Doppelstahlmatten bis zu einer Höhe von einem Meter zusätzlich gesichert. Laut Kreis sollen die Arbeiten im Lauf der Woche abgeschlossen werden.

dpa