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Panorama Ehefrau mit Messer tödlich verletzt: Plädoyers im Prozess
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13:24 25.10.2018
Darmstadt

Die Anklagebehörde ging am Donnerstag - wie zuvor der psychologische Gutachter - von einer Tat im Affekt aus.

Der Angeklagte war Medizinern zufolge an einer Depression erkrankt. Er habe "mit ganz viel Kraft" zugestochen, sagte die Staatsanwältin am Donnerstag in ihrem Plädoyer. Bei dem Stich durch den Rücken in den linken Lungenflügel der Frau waren ihr zwei Rippen gebrochen worden.

Die Verteidigung plädierte auf fahrlässige Tötung und nannte kein Strafmaß. Der Strafrahmen für fahrlässige Tötung reicht von einer Geldstrafe bis zu fünf Jahren Haft. Sein Mandant habe im Streit, ohne zu schauen, bogenförmig nach hinten gestochen und dabei seine Frau getroffen, sagte ein Verteidiger. "Da kann man nicht von einem gezielten Stich ausgehen." Eine Rechtsmedizinerin hatte zuvor einen solchen bogenförmigen Stich nach hinten nicht ausgeschlossen. Das Urteil soll am 5. November gesprochen werden.

dpa

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