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Panorama Drohnen statt Jets: Zwischenfälle an Flughäfen nehmen zu
Mehr Hessen Panorama Drohnen statt Jets: Zwischenfälle an Flughäfen nehmen zu
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11:12 22.04.2020
Eine Drohne ist in weiter Entfernung vor einem Flugzeug zu sehen. Quelle: Julian Stratenschulte/dpa/Illustration
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Langen

Vor einem Jahr hatte man zu diesem Zeitpunkt 17 Fälle gezählt.

Erneut war der Frankfurter Flughafen mit 16 Zwischenfällen am stärksten betroffen, vor Berlin-Tegel (3) und Hamburg (2). Jeweils eine Sichtung gab es in München, Stuttgart, Nürnberg und Saarbrücken. In Frankfurt musste der Betrieb in zwei Fällen für zusammen vier Stunden aus Sicherheitsgründen eingestellt werden. Das hat bereits die deutschlandweite Zahl von drei Stunden aus dem Vorjahr übertroffen.

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In Deutschland sind Drohnenflüge in der Nähe von Start- und Landebereichen von Flughäfen verboten - es muss mindestens ein Abstand von 1,5 Kilometer gehalten werden. Drohnenflüge an Flughäfen werden strafrechtlich verfolgt. Sie gelten rechtlich als gefährlicher Eingriff in den Luftverkehr und werden mit Freiheitsstrafen von bis zu zehn Jahren geahndet. Die Flugsicherung arbeitet nach eigenen Angaben an einem Detektionssystem und will dazu erste Tests in der Jahresmitte durchführen.

dpa

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