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Panorama Theodor-Heuss-Brücke: Was auf Fahrer und Fußgänger zukommt
Mehr Hessen Panorama Theodor-Heuss-Brücke: Was auf Fahrer und Fußgänger zukommt
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12:32 13.12.2019
Die Lichter der Theodor-Heuss-Brücke spiegeln sich im Wasser des Rhein. Quelle: Boris Roessler/dpa/Archivbild
Mainz/Wiesbaden

Pendler, Schüler oder Ausflügler: Wer von Mainz nach Wiesbaden oder umgekehrt möchte, muss sich bald auf Umwege einstellen. Während der geplanten wochenlangen Reparaturarbeiten an der Theodor-Heuss-Brücke soll es zumindest keine zusätzlichen Baustellen auf den umliegenden Autobahnen geben. Das teilte die Stadt Mainz am Freitag mit. Der Auto- und Lastwagenverkehr soll weiträumig umgeleitet werden.

Für Busse sowie für Rettungsdienste, Radfahrer und Fußgänger sei die Brücke weiterhin frei. Sie würden mithilfe von Schranken und Signalen über die Querung gelotst. Um den Verkehr zu entlasten, will die Stadt daher während der Bauarbeiten mehr Busse als sonst einsetzen. Bereits jetzt querten jeden Tag fast 750 Busse die Brücke.

Die Theodor-Heuss-Brücke wird am 12. Januar gesperrt. Sie gehört zu den wichtigsten Verkehrsachsen der Region. Über das Bauwerk rollen laut Stadt unter der Woche im Schnitt täglich über 44 000 Fahrzeuge. An Samstagen seien es immerhin noch 38 000 und an Sonntagen durchschnittlich 29 000 Fahrzeuge. Hinzu kämen noch Tausende Radfahrer und Fußgänger.

Daher seien im Vorfeld neben einer Sperrung auch andere Lösungsansätze diskutiert worden. Um das Problem von Rückstaus zu umgehen, sei dann aber die Wahl auf eine Sperrung gefallen. Dadurch werde die Zeitspanne der Bauarbeiten effektiv verkürzt.

Bei einer Routinekontrolle der Brücke waren Schäden bemerkt worden. Um Folgeschäden zu vermeiden, müssen sogenannte Traversenlager ausgetauscht werden. Das funktioniere am besten im Winter, erklärte die Stadt. Denn durch die Kälte ziehe sich das Metall der Konstruktion zusammen und das erleichtere die Reparaturarbeiten.

Federführend bei dem Projekt ist die Stadt Wiesbaden, in Zusammenarbeit mit der Stadt Mainz. Die beiden Kommunen teilen sich auch die Kosten in Höhe von insgesamt etwa 420 000 Euro. Dabei übernimmt die hessische Landeshauptstadt mit 62,8 Prozent den Löwenanteil - entsprechend den Eigentumsanteilen an der Brücke.

dpa

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