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Panorama Den Mooren in Hessen geht es schlecht
Mehr Hessen Panorama Den Mooren in Hessen geht es schlecht
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05:20 18.08.2020
Knorrige Baumgestalten bevölkern das «Rote Moor» in der Rhön.
Knorrige Baumgestalten bevölkern das «Rote Moor» in der Rhön. Quelle: picture alliance/dpa/Archivbild
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Wiesbaden

Das geht aus einer Antwort des Umweltministeriums auf eine parlamentarische Anfrage der Grünen-Landtagsfraktion in Wiesbaden hervor. Obwohl in beiden Arealen schon viel unternommen worden sei, um sie in einen naturnahen Zustand zurückzuführen, "ist der Gesamtzustand der Hochmoore in Hessen unverändert als ungünstig bis schlecht zu bezeichnen", erläuterte das Ministerium. Das "Rote Moor" in der Hochrhön ist gut 6 Hektar groß, die "Breungeshainer Heide" im Vogelsberg rund 5,7 Hektar.

Der Zustand sei hauptsächlich auf frühere Schäden durch Torfabbau und Entwässerungen zurückzuführen. Beispielsweise hätten Zwergsträucher, Kiefern und Birken die hochmoortypische Vegetation verdrängen können, erläuterte das Ministerium. Hochmoore werden von Regenwasser gespeist, wohingegen Niedermoore unter dem Einfluss von Mineralbodenwasser entstehen.

Nach Angaben des Ministeriums gibt es in Hessen rund 95 Hektar Niedermoore. Der Wert basiere auf einer Erhebung aus dem Jahr 2006, erklärte eine Sprecherin. Insgesamt sei auch der Zustand der Niedermoore als "ungünstig" zu beschreiben. Nur ein Drittel der Fläche sei in einem guten Zustand.

dpa