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Panorama Club-Betreiber hart getroffen: "Letzten die zurückkehren"
Mehr Hessen Panorama Club-Betreiber hart getroffen: "Letzten die zurückkehren"
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08:34 21.05.2020
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Frankfurt/Main

Normalerweise gibt es dort etwa 500 Veranstaltungen mit 300 000 Besuchern im Jahr. Um die 30 Mitarbeiter seien aktuell in Kurzarbeit. Vor dem Herbst werde sicher nichts mehr passieren, meint er. "Und wenn wir wieder aufmachen, haben wir ein Programm wie ein gerupftes Hühnchen." So sei völlig unklar, ob Bands und Künstler aus dem Ausland dann auf der Bühne stehen könnten, ergänzt sein Kollege Hendrik Seipel-Rotter.

Events auf Abstand für bis zu 100 Leute sollen im "Schlachthof" erstmal nicht stattfinden. Zum einen, weil sie sich nicht vorstellen könnten, dass da ein gutes Ambiente aufkäme und zum anderen, weil die Veranstalter dann draufzahlen müssten. Bei einer Spendenaktion für den "Schlachthof" wurden nach Angaben von Seipel-Rotter bislang 140 000 Euro eingesammelt.

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Darüber hinaus beteiligt sich der "Schlachthof", so wie zahlreiche andere Clubs im Rhein-Main-Gebiet, an der Aktion "United We Stream". Nach Berliner Vorbild werden auf einer Internetplattform live DJ-Sets und Konzerte direkt aus den Clubs übertragen. Durch Crowdfunding soll die Szene dabei finanziell unterstützt werden.

dpa

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