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Panorama Drogenrückstände analysiert: In Heroin ist kaum Heroin
Mehr Hessen Panorama Drogenrückstände analysiert: In Heroin ist kaum Heroin
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13:02 19.03.2018
Utensilien, die zum Heroinkonsum genutzt werden, werden in Bochum gezeigt. Quelle: Marcus Simaitis/Archiv
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Frankfurt/Main

Mitarbeiter der Räume, in denen sich Abhängige unter Aufsicht Drogen spritzen können, hatten im Auftrag des Drogenreferats Verpackungen und Spritzenfilter aufbewahrt. Aus den Anhaftungen wurden Proben gewonnen, die von Toxikologen des Instituts für Rechtsmedizin der Universität Freiburg analysiert wurden. Die häufigsten dort konsumierten Drogen waren Heroin und Kokain.

Die Drogen waren viel stärker gestreckt waren, als bislang bekannt: Im Mittel der 165 untersuchten Heroin-Proben habe man den Heroingehalt von nur neun Prozent festgestellt, berichtete Toxikologe Prof. Volker Auwärter. Die Deutsche Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht geht davon aus, dass der Wirkstoffgehalt von Heroin beim Konsum um die 20 Prozent liegt. Der Rest sind Begleitstoffe und Streckmittel, zum Beispiel Koffein oder Paracetamol.

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dpa