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Panorama Bürgerstiftung will im Januar Magistrat Opernbau vorstellen
Mehr Hessen Panorama Bürgerstiftung will im Januar Magistrat Opernbau vorstellen
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11:00 23.12.2018
Bernd Loebe, Intendant der Oper Frankfurt. Foto: Frank Rumpenhorst/Archiv
Bernd Loebe, Intendant der Oper Frankfurt. Foto: Frank Rumpenhorst/Archiv
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Frankfurt/Main

"Wir machen der Stadt ein Angebot", sagte der Sprecher der Bürgerstiftung Neue Oper Frankfurt, Martin Wentz, der Deutschen Presse-Agentur. Die derzeitige Theaterdoppelanlage von Schauspiel und Oper gilt als marode. Ein umfangreiches Gutachten hat die Kosten für eine Sanierung auf fast 900 Millionen Euro geschätzt.

Die Stiftung will 50 Millionen Euro etwa durch Spenden als Eigenkapital auftreiben. Den Rest der geschätzten Baukosten von 240 Millionen Euro will die Gruppe mit Darlehen finanzieren. Das Grundstück müsste die Stadt dem Bauherren per Erbbauvertrag überlassen. Die Oper wäre in dem Neubau dann Mieter. Die Stiftung könne die Oper viel schneller und kostengünstiger bauen, da sie anders als die Stadt nicht dem öffentlichen Vergaberecht unterliege, betont Stadtplaner Wentz. Er war früher Planungsdezernent der Stadt.

Opern-Intendant Bernd Loebe favorisiert einen Neubau. "Logistisch wäre das die unkomplizierteste Lösung", sagte Loebe der dpa. "Wir könnten hier spielen, bis das neue Haus fertig ist, und dann ziehen wir in ein neues Gebäude." Das würde aber bedeuten, dass der Neubau an einem anderen Ort errichtet werden müsste. Am Willy-Brandt-Platz, wo sich aktuell Oper und Schauspiel ein Gebäude teilen, könnte dann ein Neubau für das Sprechtheater entstehen.

dpa