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Panorama Börsenmanipulation: Hohe Geldauflagen für Geschäftsleute
Mehr Hessen Panorama Börsenmanipulation: Hohe Geldauflagen für Geschäftsleute
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17:40 13.01.2020
Auf einer Richterbank liegt ein hölzener Richterhammer. Quelle: Uli Deck/dpa/Archivbild
Frankfurt/Main

Im Gegenzug wurde das Strafverfahren gegen die 45 und 50 Jahre alten Angeklagten "wegen geringer Schuld" eingestellt, teilten das Frankfurter Landgericht und die Staatsanwaltschaft am Montag mit. Zu einer Gerichtsverhandlung kam es nicht mehr, nachdem das Geld bei Gericht und den Einrichtungen eingegangen war. AZ 7521 Js 222728/12

Die Staatsanwaltschaft hatte den Angeklagten Verstöße gegen das Wertpapierhandelsgesetz vorgeworfen. Bereits 2012 sollen sie den Kurswert unbedeutender Aktien künstlich in die Höhe geschraubt haben. Durch manipulierte Artikel in Börsen-Newslettern soll der Anschein erweckt worden sein, dass es sich um besonders attraktive und renditeträchtige Wertpapiere handele. Laut Anklage wurden die Aktien schließlich für 2,3 Millionen Euro abgestoßen, wobei der Kurs anschließend zusammenbrach. Davon sollen 1,5 Millionen Euro an zwei weitere Männer geflossen sein, die die falschen Nachrichten gestreut hatten.

Die komplizierten Ermittlungen der Staatsanwaltschaft zogen sich über mehrere Jahre hin. Mittlerweile waren die Angeklagten in die USA ausgereist. Von dort aus signalisierten sie Ende vergangenen Jahres ihr Einverständnis mit der Verfahrenseinstellung und der Geldauflage.

dpa

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