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Panorama Bluttat in Limburg: Ermittler gehen allen Hinweisen nach
Mehr Hessen Panorama Bluttat in Limburg: Ermittler gehen allen Hinweisen nach
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16:09 28.10.2019
Blumen und Kerzen liegen an der Stelle, an der eine 31-jährige Frau am Freitag getötet wurde. Quelle: Thorsten Wagner/dpa/Archivbild
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Limburg

Befragt werden Zeugen, aber auch Ämter, wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Limburg am Montag berichtete. "Wir sammeln alle Informationen und werden sie in Ruhe auswerten." Sobald belastbare Erkenntnisse vorliegen, sollen diese veröffentlicht werden.

Ein 34 Jahre alter Mann soll am Freitag auf offener Straße seine 31 Jahre alte Ehefrau erst mit einem Auto angefahren und sie dann mit einer Axt und einem Schlachtermesser getötet haben. Der deutsche Staatsangehörige verletzte sich bei der Tat und kam unter Mordverdacht in Untersuchungshaft.

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Dem Sprecher zufolge hatte das Paar, zu dem auch zwei Kinder gehören, in Rheinland-Pfalz gewohnt. Die Frau lebte zur Tatzeit allerdings in einem Limburger Frauenhaus. Offizielle Informationen über den konkreten Grund dafür gab es zunächst nicht. Das sei Teil der Ermittlungen, sagte der Behördensprecher.

Am Tatort wurde demnach auch eine Schreckschusspistole gefunden. Die Ermittler gehen nach ihren bisherigen Erkenntnissen davon aus, dass der 34-Jährige damit Passanten bedroht hatte. Die Waffe sei durchgeladen gewesen, aber nicht abgefeuert worden. Der Verdächtige schweigt zu den Vorwürfen.

Die Staatsanwaltschaft will zudem prüfen, ob sich die Person, die die Bluttat gefilmt und online gestellt hat, strafbar gemacht hat. In diesem Fall könnte es insbesondere um den Paragrafen 131 des Strafgesetzbuches - "Gewaltdarstellung" - gehen. Darin heißt es unter anderem: Eine Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder Geldstrafe droht, wenn eine Schrift veröffentlicht werden, "die grausame oder sonst unmenschliche Gewalttätigkeiten gegen Menschen" schildert, die diese verherrlicht, verharmlost oder die Menschenwürde verletzt. Schrift bezieht sich in diesem Zusammenhang auch auf Bild- und Tonträger.

dpa