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Panorama "Blitzermarathon": Mehrheit hält sich an Geschwindigkeiten
Mehr Hessen Panorama "Blitzermarathon": Mehrheit hält sich an Geschwindigkeiten
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17:58 25.03.2022
Ein Geschwindigkeitsmeßgerät löst vor einer Schule bei einem Auto aus.
Ein Geschwindigkeitsmeßgerät löst vor einer Schule bei einem Auto aus. Quelle: Daniel Löb/dpa/Symbolbild
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Frankfurt/Main

Demnach passierten bei der Aktion etwa 320.000 Fahrzeuge die Messstellen, davon waren fast 9000 Autos zu schnell, was einem Anteil von 2,7 Prozent entsprochen habe.

Bei der großen Mehrheit davon lagen die Überschreitungen bei unter 20 Kilometer pro Stunde, was die Fahrer bis zu 70 Euro kostete. Weitere 1700 Fahrer waren noch schneller unterwegs und müssen laut Polizei zwischen 100 und 200 Euro zahlen sowie mit einem Punkt in der Verkehrssünderkartei rechnen. Den Führerschein für vier Wochen abgeben müssten insgesamt 139 Raser.

Unter den herausstechenden Negativbeispielen war ein Fahrer, der auf der Bundesstraße 277 im Lahn-Dill-Kreis bei erlaubtem Tempo 100 mit 173 Kilometer pro Stunde geblitzt wurde. In Nordhessen auf der Bundesstraße 7 bei Vellmar wurde ein Autofahrer mit Tempo 189 statt der erlaubten 100 Stundenkilometer erwischt.

Insgesamt waren am Donnerstag zwischen 6.00 und 22.00 Uhr über 800 hessische Polizisten an knapp 300 Messstellen im Einsatz. Das Ziel des vom europäischen Verkehrspolizei-Netzwerk "Roadpol" koordinierten Aktionstages ist es dabei, das Thema Geschwindigkeit und seine Folgen ins Bewusstsein der Autofahrer zu rufen und so Verkehrsunfälle zu reduzieren.

© dpa-infocom, dpa:220325-99-674560/2

dpa