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Panorama Bilanz des "Car-Friday": Polizei geht gegen Raser vor
Mehr Hessen Panorama Bilanz des "Car-Friday": Polizei geht gegen Raser vor
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12:45 16.04.2022
«Polizei» steht auf der Uniform eines Polizisten.
«Polizei» steht auf der Uniform eines Polizisten. Quelle: Jens Büttner/zb/dpa/Symbolbild
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Wiesbaden

Elf Fahrzeuge seien vorläufig aus dem Verkehr gezogen worden. Der "Car-Friday" ist ein Tag, an dem sich Besitzer getunter Autos bei Ausfahrten treffen, er gilt bundesweit als Treffen für Raser, Tuner und Poser.

Alles in allem hätten sich die Verkehrsteilnehmer aber überwiegend vernünftig und regelkonform verhalten, hieß es. Die größte Ansammlung getunter Fahrzeuge habe es im Bereich des ICE-Bahnhofs in Limburg gegeben. Bei den Kontrollen waren alle sieben hessischen Polizeipräsidien, unterstützt durch das hessische Bereitschaftspolizeipräsidium, mit mehr als 300 Einsatzkräften aktiv.

Innenminister Peter Beuth (CDU) kritisierte derweil die Verkehrsrowdys: "Wer rücksichtslos rast, gefährdet seine Mitmenschen und sich selbst." Viele Menschen empfänden oftmals hochmotorisierte Fahrzeuge zudem gerade bei hohen Drehzahlen zurecht als störend, mahnte Beuth am Samstag.

"Um sinnbefreitem Rundendrehen in unseren Innenstädten und PS-Protzerei auf unseren Landstraßen Einhalt zu gebieten, haben wir in allen sieben Polizeipräsidien spezialisierte Kontrolleinheiten eingerichtet", erklärte der Innenminister. Die Einsatzkräfte seien auch an Ostern unterwegs, um Auto- und Motorradfahrer daran zu erinnern, "dass unsere Straßen keine Rennstrecken sind".

Die Schwerpunktkontrollen seien keine Schikane, sondern Teil einer Verkehrsstrategie, die Menschenleben retten soll, betonte der Innenminister. Verstöße konsequent zu ahnden, sei notwendig, um rücksichtsloses Verhalten zu stoppen und die Gefährdung von unbeteiligten Bürgern zu verhindern.

© dpa-infocom, dpa:220416-99-936838/2

dpa