Menü
Oberhessische Presse | Ihre Zeitung aus Oberhessen
Anmelden
Panorama Besorgte Eltern twittern zu oft und rufen die Polizei
Mehr Hessen Panorama Besorgte Eltern twittern zu oft und rufen die Polizei
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
09:31 29.04.2018
Ein Schild mit der Aufschrift «Polizei» ist zu sehen. Quelle: Ralf Hirschberger/Archiv
Anzeige
Frankfurt/Main

"Solche Fälle passieren ständig. Wir berichten aber nur darüber, wenn wir konkrete Gefahrenmomente erkennen" - und wirkliche Gefahrenmomente seien selten.

Jeder Fall müsse einzeln bewertet werden, und oft ließen sich die Berichte nicht verifizieren. Das mache der Polizei viel Arbeit. "In den letzten Jahren hat das zugenommen durch die sozialen Medien", sagt Faltin. Über Twitter oder Facebook verbreiteten sich solche Meldungen schnell und erschwerten die Arbeit der Polizei zusätzlich.

Anzeige

Der Kasseler Polizeisprecher Torsten Werner weist darauf hin: "Wenn ich andere informieren möchte, muss ich die Fakten kennen. Über soziale Netzwerke zu warnen ist meistens falsch, dadurch entsteht nur ein Hype und auch Panik." Die Kinder seien heutzutage extrem sensibilisiert auf Gefahren, schätzten dadurch Dinge aber auch falsch ein. "Häufig haben wir es zu tun mit Falschmeldungen oder genauer gesagt Meldungen, die falsch gedeutet werden", erklärt Werner.

dpa