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Panorama Beratungen über weitere Krisen-Strategie
Mehr Hessen Panorama Beratungen über weitere Krisen-Strategie
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07:08 15.04.2020
Volker Bouffier (CDU) spricht im Landtag. Quelle: Frank Rumpenhorst/dpa/Archivbild
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Wiesbaden

Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) wird am (heutigen) Mittwoch zusammen mit seinen Amtskollegen und Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) das weitere Vorgehen in der Corona-Krise und mögliche Lockerungen der Beschränkungen besprechen. Nach der Telefonkonferenz will Bouffier die Hessen über die Ergebnisse informieren (16.30 Uhr).

Der Regierungschef hatte bereits am Vortag Überlegungen für Hessen skizziert: Das Bundesland würde demnach bei einer möglichen stufenweisen Wiedereröffnung der Schulen für den Unterricht eher mit Abschlussjahrgängen beginnen als mit den Grundschulen.

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"Nicht nur weil die vorm Abschluss stehen", so Bouffier. "Sondern weil wir auch glauben, dass bei älteren Schülerinnen und Schülern der notwendige Appell, Abstand zu halten und Hygienevorschriften einzuhalten, wesentlich besser gelingen kann als bei Kindern in der Grundschule."

An den hessischen Schulen findet seit Mitte März kein Unterricht mehr statt, um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen. Für Kinder berufstätiger Eltern aus bestimmten Berufsgruppen gibt es eine Notbetreuung. Die Empfehlung von Wissenschaftlern, als erstes die Grundschulen zu öffnen, überzeuge ihn nicht, sagte Bouffier weiter. "Wir neigen dazu, dass wir eher mit den Abschlussklassen beginnen."

Zu den weiteren Einschränkungen des Alltags gehören Restaurantschließungen oder Abstandsregelungen. Daran halten sich die Hessen überwiegend: Nach Angaben des Innenministerium in Wiesbaden hatte die Polizei an den Osterfeiertagen pro Tag landesweit rund 300 Verstöße gegen die Anordnungen registriert. Außerdem wurden pro Tag rund 25 Restaurants, Bars und Freizeiteinrichtungen gezählt, die illegal geöffnet hatten. "Die Hessen haben friedlich Ostern gefeiert", bilanzierte Innenminister Peter Beuth (CDU).

In Hessen gibt es mittlerweile fast 6200 bestätigte Infektionen mit dem Erreger Sars-CoV-2. Die Zahl der Todesfälle, die mit dem Virus in Verbindung gebracht werden, stieg auf 147 (Stand Dienstag).

dpa

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