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Panorama Bei Schulvideokonferenz taucht Pornografie auf: Ermittlungen
Mehr Hessen Panorama Bei Schulvideokonferenz taucht Pornografie auf: Ermittlungen
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18:32 21.01.2021
Ein Polizei-Schild hängt am Gebäude eines Polizeipräsidiums.
Ein Polizei-Schild hängt am Gebäude eines Polizeipräsidiums. Quelle: Roland Weihrauch/dpa/Symbolbild
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Wiesbaden/Florstadt

Es könne sein, dass sich im Laufe der Ermittlungen noch weitere mögliche Straftatbestände ergeben.

Die Lehrerinnen hätten mit den Schülerinnen und Schülern der 2. Klasse eine Videokonferenz über eine externe Software organisiert, erklärte ein Sprecher des Kultusministeriums in Wiesbaden. Dabei habe sich ein Teilnehmer mit einem angeblichen Mädchennamen eingewählt, die Lehrerinnen von der Konferenz ausgeschlossen und Pornografie gezeigt. Ein Elternteil habe den Vorfall bemerkt und gemeldet.

Nach den Worten des Ministeriumssprechers gibt es in Hessen vereinzelt Informationen darüber, dass Videokonferenzen zwischen Lehrern und Schülern gestört werden. In ganz wenigen Einzelfällen spiele Pornografie eine Rolle.

Auch in Niederbayern war am Donnerstag ein Fall bekannt geworden, bei dem sich ein Unbekannter Zugang zur Lernplattform einer Grundschule verschafft hat. Eine Achtjährige in Mainburg (Landkreis Kelheim) habe während des Online-Unterrichts Bilder eines nackten Mannes angezeigt bekommen, teilte die Polizei mit. Auch in diesem Fall sei die Lehrerin von dem Unbekannten aus dem Chatraum entfernt worden. Die Kripo ermittelt wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern.

© dpa-infocom, dpa:210121-99-120130/3

dpa