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Panorama Autoattacke auf Rosenmontagszug: Revision eingelegt
Mehr Hessen Panorama Autoattacke auf Rosenmontagszug: Revision eingelegt
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12:28 21.12.2021
Eine Statue der Justitia steht mit Waage und Schwert in der Hand.
Eine Statue der Justitia steht mit Waage und Schwert in der Hand. Quelle: Arne Dedert/dpa/Symbolbild
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Kassel

Das teilte das Landgericht Kassel am Dienstag auf Anfrage mit.

Das Gericht hatte den Mann am vergangenen Donnerstag verurteilt. Die Richter sahen es als erwiesen an, dass er am 24. Februar 2020 vorsätzlich mit einem Auto in den Karnevalsumzug im nordhessischen Volkmarsen (Landkreis Waldeck-Frankenberg) gefahren ist und dabei mindestens 88 Menschen, darunter 26 Kinder, teilweise schwer verletzt hat.

Sie sprachen den 31-jährigen Deutschen wegen des versuchten Mordes und der gefährlichen Körperverletzung in 88 Fällen sowie des versuchten Mordes in einem Fall und wegen des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr schuldig. Das Gericht stellte zudem die besondere Schwere der Schuld fest und ordnete den Vorbehalt anschließender Sicherungsverwahrung an.

Die Richter waren damit den Anträgen der Staatsanwaltschaft und Nebenklägervertreter gefolgt. Die Verteidiger hatten einen milderen Strafrahmen gefordert, da es sich um versuchten und nicht vollendeten Mord gehandelt habe.

Geprüft wird bei einer Revision lediglich, ob die juristische Bewertung des Falls korrekt ist - also keine Rechtsfehler begangen wurden. Der Prozess wird nicht noch einmal aufgerollt.

© dpa-infocom, dpa:211221-99-464211/3

dpa