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Panorama Auf Ehefrau und Pförtner eingestochen: Anklage erhoben
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14:05 26.03.2021
Eine Statue der Justitia hält eine Waage in ihrer Hand.
Eine Statue der Justitia hält eine Waage in ihrer Hand. Quelle: David-Wolfgang Ebener/dpa/Archivbild
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Frankfurt/Main

Die 45-Jährige war als Servicekraft in der Klinik beschäftigt. Oberstaatsanwältin Nadja Niesen ging am Freitag von Eifersucht als Hintergrund für die Tat aus.

Als der Pförtner des Krankenhauses dem Opfer zu Hilfe eilte, soll der deutsche Staatsangehörige ihm ebenfalls mehrere Messerstiche in Oberkörper und Gesicht versetzt haben. Auch der 42-Jährige wurde schwer verletzt.

Den Ermittlungen zufolge war es nach mehreren Jahrzehnten Ehe zur Trennung gekommen. Der 51-Jährige habe seine Frau an der Seite eines neuen Partners gewähnt. Am Nachmittag des Tattags sei der Mann schließlich an der Arbeitsstelle der Frau erschienen - das Messer hatte er zu diesem Zeitpunkt laut Anklage bereits dabei. Nach einer kurzen Unterredung in der Cafeteria sei es zu der Tat gekommen. Beide Opfer mussten im Krankenhaus notversorgt werden. Die Staatsanwaltschaft geht vom Mordmerkmal der Heimtücke aus.

Nachdem sich der Angeschuldigte kurz nach dem Angriff bei der Polizei zu der Tat bekannt hatte, äußerte er sich später laut Niesen nicht mehr. Termine für den Prozess vor der Schwurgerichtskammer des Landgerichts stehen noch nicht fest.

© dpa-infocom, dpa:210326-99-984534/2

dpa