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Panorama Angeklagter bestreitet Beteiligung an Juwelier-Einbruch
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17:29 03.03.2021
Die Außenfassade des Land- und Amtsgerichtes.
Die Außenfassade des Land- und Amtsgerichtes. Quelle: Fredrik von Erichsen/dpa/Archivbild
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Frankfurt/Main

Er sei weder bei dem Einbruch anwesend gewesen, noch habe er in dem Mietwagen der Täter gesessen, der wegen überhöhter Geschwindigkeit bei einer Verkehrskontrolle geblitzt worden war, sagte der 36-Jährige zum Prozessauftakt.

In dem Verfahren geht es um einen Einbruch in einen Laden im Frankfurter Bahnhofsviertel im Mai 2019. Damals waren zwei Täter über eine Baustelle im Nachbarhaus durch ein zuvor gebrochenes Loch in die Geschäftsräume des Schmuckhändlers eingedrungen. Aus dem Tresor entwendeten sie Schmuck im Wert von 581 000 Euro sowie knapp 20 000 Euro Bargeld sowie Diamanten für mehr als 10 000 Euro. Anschließend gelang ihnen die Flucht nach Spanien, von wo aus sie erst einige Monate später wieder nach Deutschland einreisten.

Einer der Täter war bereits geständig, der 30-Jährige war im August vergangenen Jahres vom Amtsgericht Frankfurt zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt worden war. Bei der Anklage des 36-Jährigen beruft sich die Staatsanwaltschaft unter anderem auf den Umstand, dass der Mann erst wenige Tage vor der Tat nach Deutschland gekommen und nur einen Tag danach wieder abgereist war. Nach früheren Aussagen wollte er in Deutschland eine Freundin besuchen. Die Strafkammer hat vorerst zwei weitere Verhandlungstage bis Mitte März angesetzt.

© dpa-infocom, dpa:210303-99-673842/2

dpa