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Panorama Amphibien und Muscheln leiden unter trockenen Sommern
Mehr Hessen Panorama Amphibien und Muscheln leiden unter trockenen Sommern
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09:53 21.09.2019
Ein Teichfrosch sitzt an einem kleinen Weiher. Foto: Lino Mirgeler/Archiv
Gießen

Die größte Gefahr für Amphibien wie Frösche oder Kröten sei, dass Laichgewässer nach der Ablage der Eier trockenfallen. Allerdings sind manche Arten wie etwa die Gelbbauchunke anpassungsfähig und halten den Laich zurück, bis eine Regenphase kommt.

Schwierig werde es, wenn mehrere Jahre hintereinander zu trocken sind. "Die Tiere haben die Möglichkeit, schlechte Bedingungen zu kompensieren", sagte Schwenkmezger. Dies gelte jedoch nur für einen bestimmten Zeitraum.

Für Muscheln beispielsweise sei die größte Problematik, dass die Temperatur der Gewässer tendenziell steige und damit der Sauerstoffgehalt abnehme. "Für diese Tiere kommt erschwerend hinzu, dass sie nicht so mobil sind wie etwa Fische." Für Muscheln sei es daher besonders schwierig, ungünstigen Umweltbedingungen zu entkommen.

Problematisch für die Larven von Muscheln und auch Fischen sei es, wenn nach einem Starkregen das Ufer eines Gewässers erodiert und viel feines Sediment ins Gewässer gespült wird. Die Erde setze sich an das - für die Larven wichtige - Kies-Sediment der Gewässersohle und verstopfe dies geradezu.

dpa

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