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Panorama 2021 blitzte es in Hessen häufiger als im Vorjahr
Mehr Hessen Panorama 2021 blitzte es in Hessen häufiger als im Vorjahr
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05:31 18.07.2022
Ein Blitz ist bei einem Gewitter in der Nähe eines Waldstücks zu sehen.
Ein Blitz ist bei einem Gewitter in der Nähe eines Waldstücks zu sehen. Quelle: B&S/dpa/Symbolbild
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Wiesbaden (dpa/lhe)

In Hessen hat es 2021 häufiger geblitzt als im Jahr zuvor. Nach Messungen des Blitz-Informationsdienstes von Siemens schlugen 15 794 Blitze ein. Relativ zur Fläche des Bundeslandes waren das 0,75 Blitze pro Quadratkilometer - im Vorjahr waren es 0,6 gewesen. Insgesamt gehört Hessen dem am Montag veröffentlichten Blitzatlas zufolge damit zu den fünf blitzärmsten Bundesländern. Vorne liegen Baden-Württemberg, Bayern und Schleswig-Holstein.

Bei den Blitzeinschlägen in den Hauptstädten rangierte Wiesbaden mit 0,57 Einschlägen pro Quadratkilometer im unteren Mittelfeld. In Hessen blitzte es am häufigsten in Offenbach. Dort schlugen insgesamt 89 Blitze ein, pro Quadratkilometer gab es also 1,97 Blitze.

2021 gab es deutschlandweit 491.000 Einschläge - das waren knapp 100.000 mehr als im Vorjahr. «2021 war gegenüber den Vorjahren wieder deutlich niederschlagsreicher bei dennoch hohen Temperaturen vor allem im Juni», erklärt der Leiter des Blitz-Informationsdienstes von Siemens, Stephan Thern. «Damit waren die Grundvoraussetzungen für Gewitter - Feuchtigkeit und heiße Temperaturen - vorhanden, um ein doch deutlich blitzintensiveres Jahr zu registrieren.» Insgesamt schlugen im vergangenen Jahr bundesweit mehr als die Hälfte aller Blitze im Juni ein, als Unwetter in Teilen der Bundesrepublik für schwere Schäden gesorgt hatten.

Die Blitze werden mithilfe von rund 160 miteinander verbundenen Messstationen in Europa gemessen. Obwohl zwischen den Sensoren bis zu 350 Kilometer liegen, können die Blitzeinschläge damit auf bis zu 50 Meter genau ermittelt werden.