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Panorama 1000 Menschen demonstrieren gegen Abtreibungsparagraf 219a
Mehr Hessen Panorama 1000 Menschen demonstrieren gegen Abtreibungsparagraf 219a
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16:21 26.01.2019
Eine Frau hält bei einer Kundgebung ein Zettel mit der Aufschrift «219a nicht zeitgemäß! Quelle: Silas Stein/Archiv
Gießen/Frankfurt/Marbug

Wie die Polizei mitteilte, zogen in Gießen etwa 450 Demonstranten und in Marburg 350 Menschen durch die Städte. Die Frankfurter Polizei berichtete von "200 Teilnehmern in der Spitze".

Kritisiert wird von den Teilnehmern auch der im Dezember 2018 von der Bundesregierung vorgelegte Kompromissvorschlag. Danach soll das Werbeverbot bestehen bleiben, die Informationsmöglichkeiten für Frauen, die ungewollt schwanger werden, sollen aber verbessert werden. Ein Gesetzentwurf fehlt noch. Die Gießener Ärztin Kristina Hänel war zu einer Geldstrafe von 6000 Euro verurteilt worden, weil sie auf ihrer Internetseite Schwangerschaftsabbrüche als Leistung angeboten hatte.

Das Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung hatte am Samstag zu dem Aktionstag unter dem Motto "Jetzt erst recht! Sexuelle Selbstbestimmung ist nicht verhandelbar" aufgerufen. Die Organisation ist ein Zusammenschluss aus Beratungsstellen, feministischen und allgemeinpolitischen Gruppen, Verbänden, Gewerkschaften, Parteien sowie Einzelpersonen.

dpa

In den kommenden Tagen wird es in Hessen wieder kälter. Wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach am Samstag mitteilte, sinken die Temperaturen wieder, wenn die milde Atlantikluft abgezogen ist. Dazu fällt zeitweise Regen, der besonders in Osthessen gefrieren kann.

26.01.2019

Im Falle eines Mannes, der in Neu-Isenburg (Landkreis Offenbach) nach einem Streit gestorben war, dauern die Ermittlungen von Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei an.

26.01.2019

Auch rund 90 Jahre nach ihrem Einbau werden immer noch originale "Frankfurter Küchen" gefunden. Das jüngst entdeckte Exemplar ist derzeit bei der Ernst-May-Gesellschaft eingelagert.

26.01.2019