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10:47 15.07.2022
Die nächste Heizkostenabrechnung könnte teuer werden: Es kann ratsam sein, sich als Mieter mit Rücklagen auf finanzielle Engpässe vorzubereiten.
Die nächste Heizkostenabrechnung könnte teuer werden: Es kann ratsam sein, sich als Mieter mit Rücklagen auf finanzielle Engpässe vorzubereiten. Quelle: Christin Klose/dpa-tmn
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Berlin (dpa/tmn) - 

Angesichts steigender Heizkosten sind hohe Nachzahlungsforderungen absehbar. Der Deutsche Mieterbund (DMB) in Berlin rät in der «Mieterzeitung» (3/2022) deshalb dazu, sich mit Rücklagen auf finanzielle Engpässe vorzubereiten, die mit der nächsten Heizkostenabrechnung voraussichtlich eintreten. 

Empfehlenswert sei die Variante «Geld ansparen»: Der Vorteil liege darin, dass Mieter das Geld jederzeit in der eigenen Hand haben und ausstehende Beträge dennoch sofort begleichen können.

Schlimmstenfalls muss ein Guthaben eingeklagt werden

Zwar könnten sich Mieterinnen und Mieter mit ihren Vermietern jederzeit auf höhere Vorauszahlungen verständigen. Doch ergibt die Abrechnung durch die erhöhten Abschläge später doch einmal ein Guthaben, müssen Mieter im Zweifel auf Herausgabe des Guthabens klagen. Streitigkeiten um die Rückzahlung von Nebenkostenguthaben seien nicht unüblich. 

Weil Nebenkostenabrechnungen oft falsch gestellt würden, empfiehlt der Mieterbund zudem, diese stets zu prüfen – auch auf ihre Wirtschaftlichkeit. Vermieter müssten darauf achten, möglichst preisgünstig einzukaufen.