Menü
Oberhessische Presse | Ihre Zeitung aus Oberhessen
Anmelden
Aktuelles Günstiges SUV nur für Indien?
Mehr Auto & Verkehr Aktuelles Günstiges SUV nur für Indien?
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
14:53 03.02.2020
Skoda-Studie Vision IN: Ob das günstige SUV auch außerhalb Indiens verkauft wird, ist noch nicht klar. Quelle: Skoda/dpa-tmn
Anzeige
Delhi

In Europa hat Skoda längst das Image der Billigmarke abgeschüttelt. Doch in Indien sollen die Tschechen für die Konzernmutter VW jetzt die Tür öffnen und das zweitgrößte Volk der Welt mit bezahlbaren Modellen mobil machen.

Wie die aussehen könnten, zeigt das Unternehmen auf der Motor Show in Delhi diese Woche mit der Studie Vision IN.

Im neuen Entwicklungszentrum im indischen Pune wird der kleine Geländewagen auf die Räder gestellt, dabei setzen die Autobauer auf etablierte Konzerntechnik. Die Plattform teilt sich der Wagen mit Skoda Kamiq und VW T-Cross. Der SUV hat aber ein auf Indien zugeschnittenes Design und ein komplett eigenständiges Interieur.

Traditionelle Stoffdrucke und indische Diamanten

So erinnert das Dekor im Innenraum an traditionelle Stoffdrucke aus dem Land der Maharadschas. Als zentrales Bedienelement für das digitale Infotainment-System steht eine Säule auf dem Armaturenbrett, die an einen indischen Diamanten erinnert. Darunter prangt ein großer, frei stehender Bildschirm.

Der Antrieb ist vergleichsweise konventionell. Weil Indien aller politischen Ambitionen zum Trotz noch meilenweit entfernt ist von der elektrischen Revolution, steckt unter der Haube ein 1,5 Liter großer Benziner mit 110 kW/150 PS und einem Spitzentempo von 195 km/h.

Kommt der günstige Geländewagen auch nach Europa?

Zwar kündigt Skoda die Serienfertigung des Autos für das kommende Jahr an - und auch die Konzernmutter VW will sich dieses indischen Baukastens bedienen. Doch offizielle Aussagen zu einer Karriere außerhalb Indiens gibt es nicht. In Unternehmenskreisen ist allerdings immer mal wieder die Rede davon, dass der Konzern auch in Europa wieder günstigere Autos anbieten will. Spätestens dann könnte die Vision IN auch im Westen wichtig werden.

dpa

Schon Kaiser Wilhelm hatte Elektroautos im Fuhrpark - setzte also keineswegs nur aufs Pferd, wie man gemeinhin glaubt. Heute glauben viele, der Durchbruch der E-Mobilität stehe unmittelbar bevor. Es wäre nicht das erste Mal.

03.02.2020

Auf Etiketten von Motorradkleidung finden Käufer künftig neue Schutzklassen. Sie können daran Abrieb- und Aufprallschutz von Jacke oder Hose ablesen.

31.01.2020

In vielen Autos leuchtet, blitzt und glimmt es an allen Ecken und Enden. Es geht um Hilfen für den Fahrer - und um das Fahrzeug als Lebensraum.

31.01.2020