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Marburg Tanz in den Mai – live und zu Hause
Marburg Tanz in den Mai – live und zu Hause
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18:59 29.04.2020
Robert Oberbeck. Quelle: Foto: Thorsten Richter
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Marburg

Start ist am Donnerstag – dem Tag, an dem traditionell an vielen Orten des Landes ein Tanz in den Mai stattfindet. „Wir möchten in dieser Zeit den Menschen einfach ein Stück Normalität und einen unbeschwerten Abend schenken. Ihren ganz eigenen Tanz in den Mai – zuhause mit uns“, sagt Ileri Meier, Geschäftsführerin der Oberhessischen Presse und von mr//media. „Weitere Live-Konzerte zu besonderen Anlässen sind ebenfalls schon in Planung“, so Meier.

Ab 20 Uhr ist im Live-Stream auf dem Facebook-Kanal der Oberhessischen Presse sowie auf www.op-marburg.de der Marburger Künstler Robert Oberbeck zu hören und in einer ganz besonderen Umgebung und Atmosphäre zu sehen. Das Live-Konzert dauert eine Stunde.

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Oberbeck macht seit mehr als 30 Jahren Musik in Marburg. Der Singer/Songwriter hat jede Menge Erfahrung mit großen und kleinen Auftritten, zuletzt begeisterte er das Publikum mit einem Bruce-Springsteen-Programm. Robert Oberbeck stellt in seinem Konzert am Donnerstag „Soul Bullet“ vor, sein insgesamt viertes Studioalbum.

Oberbeck betritt Neuland

Michael Hamann, Geschäftsführer der Vila Vita in Marburg, freut sich auf die Partnerschaft: „Gerade in diesen Zeiten kommt es auf das Wir an und dass wir alle zusammenhalten.“ Hamann betont, dass die besondere Atmosphäre bei allen geplanten Konzerten eine wichtige Rolle spielen wird. „Jeder Veranstaltungsort wird seine besondere Atmosphäre ausstrahlen“, sagt er. Hamann ist sich sicher, dass es in Marburg „viele besondere Locations gibt und dazu werden wir selbstverständlich als Partner auch unseren Beitrag leisten“.

Oberbeck betritt mit dem Konzert Neuland. „In einer leeren Location zu spielen und die Reaktion des Publikums nicht mitzubekommen ist eine ganz neue Erfahrung für mich“, sagt er. Oberbeck hat spontan seine Teilnahme zugesagt, weil er nicht zu Hause sitzen möchte, wenn man Menschen etwas Gutes tun kann. „Zudem geht es bei der Corona-Krise auch um die Frage, was aus unseren kleinen und mittleren Kulturbetrieben wird“, sagt er.

Arwed Fischer, der Geschäftsführer von flashlight Veranstaltungstechnik, argumentiert ähnlich: „Ich will in der Corona-Krise meinen Beitrag leisten, anderen Menschen zu helfen, und zwar da, wo ich es am besten kann.“ Es sei wichtig, dass etwas passiert, damit die Menschen besser mit der Krise umgehen können. „Wenn wir alle nur zu Hause sitzen und nichts tun, ändert sich nichts.“

Am wichtigsten ist deshalb allen Partnern, dass die Menschen im Landkreis ihren Spaß haben sollen – beim Zuhören, beim Mittanzen, beim Feiern. Was wäre ein besserer Starttermin als der Vorabend des Wonnemonats, des Mai?

Von Till Conrad

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