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Marburg Zoff um Standort des ärtzlichen Notdienstes
Marburg Zoff um Standort des ärtzlichen Notdienstes
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19:50 06.05.2010
Ärztin Barbara Fröhlich, Obfrau der Marburger Notdienstgemeinschaft, will die Patienten am Wochenende und außerhalb der Praxiszeiten gern weiterhin am jetzigen Standort des ärztlichen Notdienstes in der Raiffeisenstraße behandeln.
Ärztin Barbara Fröhlich, Obfrau der Marburger Notdienstgemeinschaft, will die Patienten am Wochenende und außerhalb der Praxiszeiten gern weiterhin am jetzigen Standort des ärztlichen Notdienstes in der Raiffeisenstraße behandeln. Quelle: Carina Becker
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Marburg. Wenn sich der Kreistag am Freitag für einen Vorschlag von Landrat Robert Fischbach (CDU) entscheidet, wird der Landkreis für 3,25 Millionen Euro das Gebäude der Kassenärztlichen Vereinigung in der Raiffeisenstraße 6 erwerben. Das Kreisjobcenter, bisher mit Sitz in der Uferstraße in Marburg, soll in die unmittelbare Nähe des Kreishauses umsiedeln.

Von dem Standortwechsel werden nicht nur die Kunden und Mitarbeiter des Kreisjobcenters betroffen sein. Die Nachricht über den bevorstehenden Verkauf des Gebäudes Raiffeisenstraße traf die Ärzte der Marburger Notdienstgemeinschaft dieser Tage wie ein Schlag. Aus der Zeitung erfuhren sie, was auf sie zukommt – ein Umzug, der ihre mühsam aufgebauten Strukturen gefährden könne.

Den schwarzen Peter hatte zunächst der Landkreis. Dieser könne dem ärztlichen Notdienst wohl kaum seine Unterkunft wegnehmen, wenn er Marburg-Biedenkopf doch zur Gesundheitsregion ausbauen wolle, empörten sich die Ärzte.

von Carina Becker

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