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Marburg Zahl der Genesenen steigt weiter
Marburg Zahl der Genesenen steigt weiter
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17:17 03.04.2020
Ein Plasikröhrchen mit einem Abstrichstäbchen nach einer Probennahme in einem Testzentrum. Quelle: Jens Büttner/dpa
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Marburg

Diese Zahlen teilte die Kreisverwaltung am Freitagnachmittag mit. Zehn Personen befinden sich in stationärer Behandlung, davon sechs in intensivmedizinischer Betreuung. Am Donnerstag wurden 133 Infizierte und 72 Genesene gemeldet.

Mit einer kurzfristig organisierten Plakataktion möchten der Landkreis Marburg-Biedenkopf und die Universitätsstadt Marburg auch die heimischen Metzgerei- und Bäckereibetriebe unterstützen. Unter dem Motto „Wir sind noch da… für Sie“ können die Betriebe jetzt deutlich machen, dass sie auch in der Corona-Krise für den Einkauf von Lebensmitteln zur Verfügung stehen.

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Tragende Säule der funktionierenden Nahversorgung 

In einem gemeinsamen Gespräch machten Landrätin Kirsten Fründt, der Erste Kreisbeigeordnete und für die Wirtschaftsförderung zuständige Dezernent Marian Zachow sowie Martin Meier als Obermeister der Fleischer-Innung Marburg und als Vertreter aus dem Bäckerhandwerk, Ulrich Leinweber, deutlich, dass gerade die Metzgereien und Bäckereien vor Ort eine tragende Säule der funktionierenden Nahversorgung der Bevölkerung sind.

 „Wir stehen für eine verbrauchernahe Versorgung“, machten Meier und Leinweber deutlich. Gerade in der Corona-Krise spiele das regionale Lebensmittelhandwerk eine wichtige Rolle. Von großem Wert seien dabei auch die kurzen und nachvollziehbaren Transportwege, unterstrich Martin Meier. „Weder Rohstoffe noch Produkte werden im Handwerk über weite Strecken transportiert. Sie werden aus der Region für die Region produziert und vermarktet“, ergänzte Ulrich Leinweber. Teilweise bieten die Betriebe auch einen Liefer-Service, um Kundinnen und Kunden, die nicht mobil sind, versorgen zu können.

 „Das ist schon zu normalen Zeiten ein großer Vorteil. Gerade jetzt leiste das aber auch einen zusätzlichen Beitrag zur Eindämmung der Verbreitung des Virus und hilft letztlich auch dabei, wichtige regionale Wertschöpfungsketten aufrecht zu erhalten“, zeigten sich Landrätin und Erster Kreisbeigeordneter überzeugt. Mit der Plakataktion sollen die Unternehmen, die mit ihren Angeboten noch aktiv sein können, für Verbraucher stärker wahrnehmbar werden.

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