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Marburg Jetzt 37 Infizierte im Landkreis
Marburg Jetzt 37 Infizierte im Landkreis
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20:18 19.08.2020
Arzthelferin Annabell Stein zeigt wie man einen Abstrich nimmt. Foto: Nadine Weigel
Arzthelferin Annabell Stein zeigt wie man einen Abstrich nimmt. Quelle: Nadine Weigel
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Marburg

Die Gesamtzahl der seit März nachgewiesenen Infektionen mit dem Corona-Virus beläuft sich damit auf 278. Darin enthalten sind die aktiven Fälle, die bereits wieder Genesenen (237) sowie die Todesfälle (4).

Nach der Schließung einer Kinderbetreuungsgruppe im Stadtwald wartet das Gesundheitsamt noch auf die Ergebnisse der weiteren Corona-Tests. Ein erwachsener Stadtwald-Bewohner hatte sich mit dem Virus infiziert. Am Montag sollten weitere Familienmitglieder getestet werden.
Da das Kind des Mannes, das nach OP-Informationen keine außerfamiliären Kontakte hatte, eigentlich in der Stadtwald-Kita betreut wird, wurde die Gruppe auf Anraten der Stadtverwaltung geschlossen und soll erst nach Vorliegen der Testergebnisse wieder öffnen.

Derweil teilte der Landkreis mit, dass nach dem Auftreten eines Corona-Falls in der Marburger Kindergruppe „Quarknasen“ Kinder und Erziehungspersonen dieser Gruppe für zwei Wochen in Quarantäne müssen. Das Gesundheitsamt stimme alle notwendigen Schritte mit den Verantwortlichen des Marburger Eltern-Kind-Vereins als Träger der Gruppe ab. Es organisiere auch, dass die Personen, die in engem Kontakt zu dem betroffenen Kind standen, jetzt ebenfalls getestet werden. Die Quarantäne beschränke sich nur auf die Kinder und Erziehungspersonen, die engen Kontakt zu dem Kind hatten, sodass sich die Einschränkungen derzeit nur auf die Gruppe „Quarknasen“ bezögen.

Das Gesundheitsamt des Landkreises Marburg-Biedenkopf beobachte die aktuelle Entwicklung mit steigenden Fallzahlen sehr genau, heißt es in der Mitteilung des Landkreises vom Mittwoch. Dr. Birgit Wollenberg, die Leiterin der Gesundheitsamtes, erinnert in diesem Zusammenhang erneut an die bekannten Hygiene-Regeln: Abstand halten, regelmäßige Händehygiene, Husten- und Nies-Etikette sowie das korrekte Tragen des Mund-Nasen-Schutzes. Sie bittet zudem Personen, die bei sich eine Kombination aus Symptomen wie Husten, Halsschmerzen, Fieber, Kopfschmerzen, Durchfall oder Geschmacksverlust feststellen, zunächst telefonisch Kontakt zu ihrem Hausarzt oder außerhalb der Sprechzeiten zum Ärztlichen Bereitschaftsdienst (Telefon: 116 117) aufzunehmen.

19.08.2020
19.08.2020