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Marburg Wohnungsbrand am Richtsberg
Marburg Wohnungsbrand am Richtsberg
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18:53 13.04.2020
In der Nacht zum Ostermontag stand am Richtsberg eine Wohnung in Flammen. Sie brannte völlig aus. Quelle: Feuerwehr Marburg
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Marburg

Kurz nach Mitternacht am Ostermontag wurden die Bewohner des Hochhauses Am Richtsberg 17 aus dem Schlaf gerissen. Eine Wohnung im ersten Obergeschoss stand lichterloh in Flammen. „Der Bewohner hatte noch versucht, mit einem Feuerlöscher zu löschen, aber leider ohne Erfolg“, berichtet Einsatzleiter Andreas Brauer auf OP-Anfrage.

Als die Einsatzkräfte der Feuerwehr Marburg vor Ort eintrafen, stand ein Zimmer bereits im Vollbrand und die Flammen schlugen aus dem Fenster. Mit Steckleitern und Atemschutz wurde über den Balkon angefangen zu löschen. Gleichzeitig gingen weitere Einsatzkräfte über das Treppenhaus in die Wohnung, um von dort den Brand einzudämmen. 

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„Alle Bewohner konnten ihre Wohnungen sicher über das Treppenhaus verlassen, sodass hier keine weitere Gefahr bestand“, berichtete Brauer. Das Feuer konnte schnell unter Kontrolle gebracht werden, und nach einer halben Stunde war der Brand gelöscht. Die Wohnung wurde allerdings völlig zerstört und ist unbewohnbar. Die Feuerwehr kontrollierte die Nachbarwohnungen nebenan sowie oben darüber und gab Entwarnung: „Sie blieben weitgehend unbeschadet“, so der Einsatzleiter.

Waldbrand auf etwa 150 Quadratmetern Fläche 

Der Wohnungsbesitzer sowie ein weiterer Bewohner des Hauses wurden noch in der Nacht vom Rettungsdienst untersucht und vorsorglich zur Überwachung ins Klinikum gebracht. Über die Höhe des Schadens können derzeit keine Angaben gemacht werden. Im Einsatz waren 25 Einsatzkräfte vom 1. Zug der Freiwilligen Feuerwehr Marburg-Mitte, 15 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Marburg-Ockershausen, ein Notarzt und zwei Rettungswagen.

Bereits am Ostersamstag hatte es um kurz vor 22 Uhr an der Panoramastraße in der Nähe des Sendeturms einen Waldbrand gegeben. Beim Eintreffen des Großaufgebotes von 60 Feuerwehreinsatzkräften aus Marburg-Mitte, Schröck und Bauerbach standen schon etwa 150 Quadratmeter Wald und Fläche in Flammen. Das Feuer wurde von zwei Seiten bekämpft, nach einer Stunde war es gelöscht. Anschließend wurden noch Glutnester abgelöscht. Ein Brandbekämpfer zog sich während des Einsatzes im unwegsamen Gelände bei schlechten Sichtverhältnissen eine leichte Verletzung zu und wurde mit dem Krankenwagen zur ambulanten Behandlung ins Klinikum gebracht. 

von Katja Peters

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