Marburg. Die Stadt Marburg wird der früheren Bahntochter aurelis das Waggonhallengelände (Foto: Richter) mit einer Fläche von 23 400 Quadratmetern für rund 700 000 Euro abkaufen. Dies ist Teil einer umfassenden Kooperationsvereinbarung zwischen Stadt und aurelis, die Oberbürgermeister Egon Vaupel (SPD) und aurelis-Geschäftsführer Thaddäus Zajac am Dienstagabend vorstellten.
Insgesamt geht es um ein 9,7 Hektar großes Gebiet entlang der Bahnanlagen: Auf Höhe des Jägertunnels sind auf einer Fläche von 10 700 Quadratmetern rund Wohnungen für Studierende und Senioren geplant. Dies bestätigte Karsten Schreyer, Geschäftsführer der S+S Grundbesitz GmbH. Auf einer weiteren, 27 000 Quadratmeter großen Fläche nördlich des Jägertunnels soll Gewerbe, darunter Einzelhandel, angesiedelt werden.
von Uwe Badouin
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