Menü
Oberhessische Presse | Ihre Zeitung aus Oberhessen
Anmelden
Marburg Was kommt nach den Ferien?
Marburg Was kommt nach den Ferien?
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
07:55 08.07.2021
Zwischen Zuversicht und Sorge: Ein Blick auf den Schulbetrieb im neuen Schuljahr (Themenfoto).
Zwischen Zuversicht und Sorge: Ein Blick auf den Schulbetrieb im neuen Schuljahr (Themenfoto). Quelle: Tobias Hirsch
Anzeige
Marburg

Hinter den Schulen liegt ein anstrengendes, vom Auf und Ab der Pandemie geprägtes Schuljahr. Viele Schüler und Lehrkräfte gehen kommende Woche erleichtert, aber wohl mit gemischten Gefühlen in die Sommerferien. Wie der Unterricht zum Start des neuen Schuljahrs in den Klassen praktisch aussehen wird, steht noch nicht genau fest, etwa in welcher Form die bekannten Hygienemaßnahmen, von der Maske bis zum Schnelltest, weiter verpflichtend angewandt werden sollen.

Einigkeit besteht darin, dass der Präsenzunterricht weiter und dauerhaft beibehalten werden sollte, bei aller Sorge um Auswirkungen von Urlaubsreisen, Corona-Mutanten und Debatten um Impfungen für Schüler. Das neue Schuljahr wird auch in Präsenzform beginnen, davon geht die Kultusministerkonferenz aus. Gesundheitsminister Jens Spahn hatte dazu bereits anklingen lassen, dass die Fortsetzung der Hygienemaßnahmen an den Schulen zumindest nicht auszuschließen ist, auch Vizekanzler Olaf Scholz geht davon aus, dass Maskenpflicht und eventuell auch Testpflicht vorerst weiter gelten werden. Darüber wird mit Blick auf geringe Inzidenzwerte diskutiert.

Die vierte Welle

Die mühsam wieder erkämpfte Präsenz dürfe jedoch nicht durch Leichtsinnigkeit zunichte gemacht werden, Sicherheitsnetze nicht zu schnell über Bord geworfen werden – dafür sprechen sich im OP-Gespräch heimische Schulleiter, Schüler-, Lehrer wie Eltern-Vertreter vehement aus. „Wir sollten alles dafür tun, dass die Inzidenz niedrig bleibt, wie man sich schützen kann wissen wir ja mittlerweile“, betont etwa Monika Kruse vom Kreiselternbeirat, die auch einen Blick auf die durch die Pandemie entstandenen Fortschritte wirft.

„Den Kindern zuliebe muss das Maximum an Präsenz möglich sein, die Sicherheit darf aber nicht zu kurz kommen“, sagt auch Uwe Schulz, Schulleiter der Gesamtschule Niederwalgern. Er geht davon aus, dass die Prognosen rund um eine vierte Welle am Ende wohl zutreffen werden, Hygienemaßnahmen daher beibehalten werden sollten. 

Von Ina Tannert