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Marburg 25 000 Euro für die Ukraine
Marburg 25 000 Euro für die Ukraine
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19:05 22.05.2022
Die Vila-Vita-Geschäftsführer Stephan Bretz (rechts) und Michael Hamann (Mitte) übergaben dem Vorsitzenden des Vereins „Menschen brauchen Menschen“, Christopher Sitte, einen symbolischen Scheck in Höhe von 25 000 Euro.
Die Vila-Vita-Geschäftsführer Stephan Bretz (rechts) und Michael Hamann (Mitte) übergaben dem Vorsitzenden des Vereins „Menschen brauchen Menschen“, Christopher Sitte, einen symbolischen Scheck in Höhe von 25 000 Euro. Quelle: Silke Pfeifer-Sternke
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Marburg

Das Marburger Unternehmen Vila Vita sowie die Mitarbeiter haben bei verschiedenen Aktionen Geld gesammelt, um Menschen in der Ukraine zu helfen. Insgesamt sind 25 000 Euro zusammengekommen. Der symbolische Scheck wurde an Christopher Sitte, Geschäftsführer des Vereins „Menschen brauchen Menschen“, übergeben. Das Geld wird zu 100 Prozent für Hilfsmittel verwendet. „Dringend benötigt werden zum Beispiel Lebensmittel für Kleinkinder, Hygieneartikel sowie Medikamente. Der Verein beteiligt sich an Hilfskonvois in die Ukraine, damit das Benötigte auch dort ankommt, wo es gebraucht wird – bei der Bevölkerung.

Die Aktionen, mit denen das Geld eingenommen wurde, waren sehr unterschiedlich. „Es gab kein Gesamtkonzept. Aber jeder hat etwas dazu beigetragen“, sagt Vila-Vita-Geschäftsführer Michael Hamann. So haben zum Beispiel Kinder der Mitarbeiter Bilder gemalt, die im Foyer des Hotels Rosenpark ausgestellt wurden. Auf diese Weise sind 700 Euro für den guten Zweck eingenommen worden.

Im Waldschlösschen gab es den „Grappa for Peace“. Dabei wurden unterschiedliche Beträge gespendet: entweder, 10, 20 oder auch 50 Euro.

Im Bückingsgarten hat das Personal bei einem Gala-Dinner kostenfrei gearbeitet. Die Gäste haben für das Menü gezahlt, was sie wollten. Dabei sei eine große Summe zusammengekommen, sagt Hamann. Auch das Eiscafé Aroma hat seinen Teil zur Aktion beigetragen und ein Ukraine-Eis verkauft. Es hatte die Farben Gelb/Blau. In die Aktion waren die Lieferanten, Produzenten und das Personal gleichermaßen eingebunden und alle haben ihre Solidarität auf diese Weise gezeigt. „Jeder wollte etwas machen“, sagt Vila-Vita-Geschäftsführer Stephan Bretz.

Den eingenommenen Betrag hat Vila Vita noch aufgestockt, sodass es eine runde Summe wurde. „Eigentlich hat Vila Vita mit den schönen Dingen zu tun. Aber als der Krieg anfing, war jeder betroffen. Da war es wichtig, etwas zu tun, und jeder konnte etwas beitragen und damit den Menschen in der Ukraine helfen“, sagt Hamann.

Von Silke Pfeifer-Sternke

22.05.2022
22.05.2022