Menü
Oberhessische Presse | Ihre Zeitung aus Oberhessen
Anmelden
Marburg Umgestaltung der Nordstadt nimmt Formen an
Marburg Umgestaltung der Nordstadt nimmt Formen an
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
19:58 30.08.2019
So soll die neue Verkehrsführung nach jetzigem Stand aussehen. Quelle: Quelle: Stadt Marburg, Grafik: mr//media, Nadine Storjohann
Marburg

Endgültig sollen die Pläne Mitte September bei einer Bürgerversammlung vorgestellt werden. Der Verwaltungsentwurf ist aber fertig.

Noch können sich Änderungen ergeben, betont Patricia Grähling von der Pressestelle. Nach OP-Informationen ist der vorliegende Entwurf aber
innerhalb der Verwaltung abgestimmt. Es kann also nur noch um Feinheiten gehen.

Und das sind die Pläne:

  • Zwischen der Uni-Bibliothek und der Deutschhausstraße soll der Radweg am Pilgrimstein vollständig auf die Fahrbahn verlegt werden, wie es im Bereich des Alten Botanischen Gartens der Fall ist. Dafür wird der Gehweg etwas schmaler gemacht. Dadurch wird auf der Fahrbahn genügend Platz für einen separaten Radverkehrsstreifen geschaffen.

  • In der Elisabethstraße und der westlichen Bahnhofstraße gibt es künftig nur noch eine Fahrspur für den motorisierten Verkehr. Stattdessen werden (die OP berichtete) Radverkehrsanlagen in beide Fahrtrichtungen angelegt. Für die Belieferung der Gewerbebetriebe in der Elisabethstraße sollen zwei Ladezonen eingerichtet werden.

  • Für den Radverkehr vom Wehrdaer Weg in die westliche Bahnhofstraße soll es eine Abbiegespur geben.

  • In der westlichen Bahnhofstraße bleiben die Parkplätze vor den Universitätsgebäuden fast vollständig erhalten. Der Radfahrstreifen in Richtung Hauptbahnhof wird vor diesen Parkplätzen (also zur Fahrbahnmitte hin) entlanggeführt.

  • Für den stadteinwärts gerichteten Bus- und Radverkehr soll es in der westlichen Bahnhofstraße eine kombinierte Umweltspur geben. Hier dürfen Busse und Fahrradfahrer fahren.

  • Eine durchgehende Weiterfahrt für den Radverkehr von der westlichen in die östliche Bahnhofstraße ist aus aktueller Sicht der städtischen Fachplaner nicht möglich. Um die Situation zu entzerren, ist im Bereich der Augenklinik deshalb vorgesehen, den Gehweg zu verbreitern, damit Radfahrer an dieser Stelle genügend Fläche haben, um von dort zusammen mit den Fußgängern gehend die Robert-Koch-Straße zu überqueren und so auf den Radverkehrsanlagen der östlichen Bahnhofstraße weiterzufahren.