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Marburg Vaupel blickt optimistisch ins Jahr 2010
Marburg Vaupel blickt optimistisch ins Jahr 2010
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19:50 17.01.2010
Gastgeber Oberbürgermeister Egon Vaupel.
Gastgeber Oberbürgermeister Egon Vaupel. Quelle: Rainer Waldinger
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Marburg. Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft waren beim Neujahrsempfang ebenso anzutreffen wie Vertreter von Kirchen, Kultur, Sport und Vereinen.
Einen peppigen Auftakt boten Chor und Orchester-AG der Astrid-Lindgren-Schule, die für Musik und Gesang großen Applaus erhielten.
Bevor Oberbürgermeister Egon Vaupel mit seiner Rede begann, löste er noch ein Versprechen aus dem vergangenen Jahr ein und zeigte das Bild, mit dem Schülerinnen der Astrid-Lindgren-Schule den bundesweiten Plakatwettbewerb „Integration gemeinsam schaffen – Kinder und Jugendliche in Deutschland“ gewonnen hatten.

Seinen Jahresrück- und Ausblick hielt der Oberbürgermeister von A bis Z. Dies hätte den Vorteil, dass jeder einschätzen könne, wo er gerade sei.

Erfreut berichtete Vaupel von der Entscheidung für das Altenheim in der Gemeinde Cölbe, dessen Bau im Herbst beginnen soll und wodurch die Marburger Altenhilfe auf einen guten Weg gebracht worden sei. Zum Buchstaben A gehöre aber auch Armut, und dass sich die Zahl armer Kinder in Deutschland verdoppelt habe, sei in einem reichen Land wie diesem eine Schande. In Marburg sei das Netz an Beratungs- und Hilfsangeboten gut geknüpft, dennoch riet Vaupel zur Wachsamkeit für die Nöte von Bürgern.
Die Neugestaltung des Bahnhofs stünde in diesem Jahr ebenso an wie der Ausbau der Universitätsstraße. Das vergangene Jahr sei ein Rekordinvestitionsjahr gewesen, und auch in diesem Jahr wolle man ein hohes Niveau beibehalten. „Rund 50 Millionen Euro werden wir für Schulbauten und in die Infrastruktur Marburgs investieren“, sagte Vaupel, der die finanzielle Situation der Stadt zurzeit als „noch gut“ bezeichnete.

Dennoch warnte der OB vor den Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise und begründete damit den von ihm vorgeschlagenen Doppelhaushalt.

von Heike Horst

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