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Marburg Zecken übertragen lebensbedrohliche Erreger
Marburg Zecken übertragen lebensbedrohliche Erreger
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13:00 23.03.2019
Eine Zecke sitzt auf der Haut eines Menschen. Quelle: Patrick Pleul
Marburg

Welche Gefahren bestehen und wie man sich schützt, berichteten im Gespräch mit der OP zwei Experten: der Marburger Impf-Fachmann Dr. Michael Bröker und der Düsseldorfer Parasitologe Professor Dr. Heinz Mehlhorn.

Aktuell zählen vor allem große Teile Bayerns, Baden-Württembergs sowie Teile Südhessens und Thüringens als FSME-Risikogebiete. Dort ist die Gefahr der Übertragung von FSME-Viren besonders hoch. Das FSME-Virus löst eine Entzündung des Gehirns und der Hirnhäute aus, die sogenannte „Frühsommer-Meningoenzephalitis“. Zu den Risikogebieten zählt seit 2001 – quasi als Insel – der Landkreis Marburg-Biedenkopf.

Auch hier gibt es vielfältige Möglichkeiten, mit Zecken in Berührung zu kommen. Die gute Nachricht in Zusammenhang mit der FSME-Übertragung: Nur eine von 150 Zecken in ausgewiesenen FSME-Risikogebieten trägt das Virus in sich, und bei jedem dritten infizierten Menschen bricht die Krankheit aus. Wer sich bei der Freizeitbeschäftigung entsprechend kleidet, mit geeigneten Mitteln einsprüht oder impfen lässt, ist während der Zeckenzeit gut geschützt.

von Hartmut Berge

Den ausführlichen Bericht zum Thema lesen Sie hier. (Artikel ist nach Anmeldung für OP-Leser zugänglich.)