Marburg. Noch ist nichts entschieden, noch sind viele Hausaufgaben zu machen. Dies sagte am Dienstag Joachim Tenkhoff, geschäftsführender Gesellschafter von Tenkhoff Properties, der OP.
Seit Monaten wird in Marburg über die Zukunft des Allianzhauses an der Ecke Universitätsstraße / Gutenbergstraße spekuliert.
Geht es nach dem Berliner Immobilienunternehmen, das sich auf kleinere Center mit einer Größe von 8 000 bis 16 000 Quadratmetern Mietfläche spezialisiert hat, kommt nur ein Neubau in Frage. Oberbürgermeister Egon Vaupel (SPD) bestätigte gegenüber der OP Gespräche mit dem Berliner Unternehmen. Seine Bedingungen: Das neue Gebäude muss städtebaulich passen, das Sortiment muss Rücksicht nehmen auf die Marburger Geschäftswelt, die Verkaufsflächen müssen bei etwa 12 000 Quadratmetern liegen, es darf kein Vollsortiment angeboten werden und die Parkplätze müssen erhalten bleiben: Die ansässigen Geschäftsleute und die Oberstadt dürften nicht leiden, so Vaupel. All dies sichert Tenkhoff zu. Noch unklar ist, ob auch das Savigny-Haus in die Planungen einbezogen wird. Überlegungen dazu gibt es, allerdings stehen Verhandlungsergebnisse mit Universität und Land aus. Geht alles glatt, könnte frühestens 2013 eröffnet werden.
von Uwe Badouin
Mehr dazu lesen Sie in der Printausgabe der OP.