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Marburg Erstes Etappenziel erreicht
Marburg Erstes Etappenziel erreicht
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08:57 01.07.2020
Der erste Teil des Tegut-Neubaus in Wehrda wurde eröffnet. Damit ist die Bauphase jedoch noch nicht abgeschlossen, denn es wird ein weiterer Gebäudeteil entstehen. Quelle: Thorsten Richter
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Marburg

Seit 14 Monaten entsteht der neue Tegut-Markt in Wehrda. Aus dem ältesten Markt der Kette in Marburg soll ein modernes Schmuckstück werden. Dazu wurde die eine Hälfte des 40 Jahre alten Gebäudes abgerissen – dort entstand bereits das Herzstück des neuen Markts.

Und genau in diesem findet diesen Mittwoch eine Teileröffnung statt: In den vergangenen beiden Tagen war der Markt geschlossen, um die Waren aus dem bisherigen Provisorium – dem noch übrigen Bestandsgebäude – in den neuen Marktteil zu räumen.

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„Die Bauarbeiten gehen aber noch weiter“, erläutert Tegut-Sprecher Matthias Pusch im Gespräch mit der OP. Denn: Bis 2021 wird der nun vakante Teil des Markts auf der linken Gebäudeseite des Neubaus abgerissen – dort entstehen dann unter anderem der neue Getränkemarkt sowie Lager- und Büroflächen.

„Und dann werden auch unsere Mieter aus dem jetzigen ,Containerdorf’ ihre Flächen im neuen Markt beziehen können“, so Pusch. Die endgültige Fertigstellung ist für den Spätsommer 2021 geplant.

Corona-Pandemie belastet Bauphase

Die Kunden bekommen aber laut Pusch schon ab dem 1. Juli mehr als einen Vorgeschmack auf das, was der neue Markt zu bieten hat: Rund 1.900 Quadratmeter Verkaufsfläche stehen bereits zur Verfügung, nach der kompletten Fertigstellung kommendes Jahr werden es 2.800 sein. Damit gehöre der Supermarkt in Wehrda zu den größten Tegut-Märkten deutschlandweit, so Pusch.

Filialgeschäftsführer Michael Müller freut sich auf die Teileröffnung des Neubaus – es sei ihm eine Freude, die Kunden ab auf der Neubau-Teilfläche begrüßen zu können. Müller weiß: „Sowohl für die Mitarbeiter als auch für die Kunden ist die Zeit der Bauphase nicht immer einfach gewesen.“ Daher bedanke er sich bei allen.

Und: In den vergangenen Monaten habe die Corona-Pandemie die Bauphase zusätzlich belastet. Auch für das Verständnis, das sowohl die Kunden als auch die Mitarbeiter gezeigt hätten, dankte Müller. Nun werde der letzte Bauabschnitt des Vorhabens angegangen – „und auch hier ist es mir eine ganz besondere Freude, die Filiale dabei zu begleiten“, so der Filialgeschäftsführer.

Von Andreas Schmidt

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