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Marburg Stadthallen-Sanierung rückt näher
Marburg Stadthallen-Sanierung rückt näher
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20:31 04.06.2010
SPD und Grüne fordern, die Kosten für den Stadthallenumbau von 24 auf 16 Millionen Euro zu senken. Archivfoto
SPD und Grüne fordern, die Kosten für den Stadthallenumbau von 24 auf 16 Millionen Euro zu senken. Archivfoto
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Marburg. Während viele Kommunen angesichts der oft dramatischen Haushaltslage sogar überlegen, öffentliche Einrichtungen wie Bäder zu schließen, scheint die Stadt Marburg zumindest für das Jahr 2010 noch aus dem Vollen schöpfen zu können. Dank einer hohen Gewerbesteuernachzahlung ist der Haushalt nicht defizitär, sondern schließt mit einem kleinen Plus von 600 000 bis 700 000 Euro. Diese Zahlen nannten am Freitag die Vorsitzenden der Stadtverordnetenfraktionen von SPD, Matthias Acker, und Grünen, Dietmar Göttling.

2011 jedoch schließt der zwischen rot-grüner Koalition und Opposition heftig umstrittenene Doppel-Haushalt mit einem Defizit in Höhe von knapp 8 Millionen Euro. Gleichwohl lehnen SPD und Grüne eine jüngst von der Linken geforderte Erhöhung der Gewerbesteuern ab. Auch Gebührenerhöhungen sind nicht vorgesehen.

Die größten Veränderungen am von Oberbürgermeister Egon Vaupel (SPD) eingebrachten Haushalt nehmen die Mehrheitsfraktionen an der Stadthalle vor. Für weitere Planungen sind für das Jahr 2011 noch einmal eine Million Euro vorgesehen. 2011 soll auch mit dem Umbau der Stadthalle begonnen werden.

Zweiter zentraler Punkt im Baubereich ist das städtische Gebäude, in dem noch das Kreisjob-Center untergebracht ist. SPD und Grüne bestehen dort auf Wohnraum für Studierende und Auszubildende.

von Uwe Badouin

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