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Marburg Stadt bietet Fahrdienst an
Marburg Stadt bietet Fahrdienst an
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19:58 16.02.2021
Oberbürgermeister Dr. Thomas Spies und Bürgermeister Wieland Stötzel stellen einen der „Impf-Busse“ der Stadt Marburg vor: Mitarbeiter der Stadt fahren mit den Fahrzeugen Marburger, die keine andere Möglichkeit haben, zu ihrem Impftermin.
Oberbürgermeister Dr. Thomas Spies und Bürgermeister Wieland Stötzel stellen einen der „Impf-Busse“ der Stadt Marburg vor: Mitarbeiter der Stadt fahren mit den Fahrzeugen Marburger, die keine andere Möglichkeit haben, zu ihrem Impftermin. Quelle: Clara Easthill/Stadt Marburg
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Marburg

Damit eine Impfung nicht daran scheitert, dass jemand nicht selbst dorthin fahren oder gefahren werden kann, bietet die Stadt für Bürger der ersten Impfgruppe auch Fahrten zum Impfzentrum an. Fahrtermine können über die Corona-Hilfe-Hotline der Stadt und der Freiwilligenagentur Marburg-Biedenkopf vereinbart werden. Das teilt die Pressestelle der Universitätsstadt mit.

„Es ist uns wichtig, dass alle Bürger Marburgs, die ein Impfangebot erhalten, dieses auch wahrnehmen können“, sagt Oberbürgermeister Dr. Thomas Spies. „Es darf kein Hindernis sein, dass Menschen nicht wissen, wie sie zum Impftermin kommen. Besonders in der ersten Impfgruppe, bei den über 80-Jährigen, gibt es viele Menschen, die auf eine solche Unterstützung angewiesen sind.“

Seit Mitte Januar unterstütze die Stadt Marburg daher mit ihren Impf-Lotsen die Bürger bei der Vereinbarung ihres Impftermins. Zudem stelle sie kostenlose Fahrdienste für Marburger der ersten Impfgruppe bereit, die nicht selbst fahren oder durch Familie, Nachbarn oder Freunde zum Impfzentrum gefahren werden können.

Der Fahrdienst wird laut Pressemitteilung der Stadt zunächst für die Impfberechtigten der ersten Impfgruppe angeboten. Diese besteht vor allem aus Bürgern, die über 80 Jahre alt sind. Dabei spiele keine Rolle, ob die Impfung in Marburg oder im regionalen Impfzentrum in Heuchelheim vereinbart wurde.

Seit Ende Januar werden Marburger zum Impfzentrum nach Heuchelheim gefahren. Bislang wurden mehr als 70 Fahrten vereinbart – seit Öffnung des Impfzentrums in Marburg überwiegend innerhalb der Stadt. Dabei achteten die Fahrer – sie alle sind Angestellte der Stadtverwaltung – streng auf die Hygienemaßnahmen, heißt es in der Pressemitteilung:

Im Fahrzeug herrscht Maskenpflicht; zwischen Fahrgastraum und Fahrer ist eine Trennscheibe montiert und die Fahrzeuge werden nach jeder Fahrt desinfiziert; alle Personen werden einzeln zum Impftermin gefahren, die Mitnahme einer Begleitperson ist möglich.

Die Impffahrten stellten nur einen Teil des Corona-Hilfe-Angebots der Stadt Marburg dar, wie es heißt. So vermittele und begleite die Stadt in ­Zusammenarbeit mit der ­Freiwilligenagentur Marburg-Biedenkopf Freiwillige, die bei Einkäufen oder Behördengängen unterstützen können.

Mit dem Sorgentelefon „Marburgs Offenes Ohr“ besteht darüber hinaus die Möglichkeit, niedrigschwellige Beratungsangebote zu erhalten. Über die Corona-Hotlines werden außerdem telefonische Besuchsdienste in Form von Vermittlung von Freiwilligen an Personen mit Gesprächsbedarf angeboten.

„Gerade in der Corona-Krise ist es wichtig, dass Menschen schnell und unbürokratisch kostenlose Hilfsangebote erhalten“, sagt Bürgermeister Wieland Stötzel. „Sei es Unterstützung bei der Vereinbarung von Impfterminen, wenn Menschen Probleme mit der Impf-Hotline oder der Online-Plattform haben, oder wenn Risikogruppen Hilfe beim Einkaufen brauchen, um sich selbst zu schützen: Wir sind da.“

Wer für sich selbst oder für Bekannte die Marburger Impflotsen, Impffahrdienste oder die Corona-Hilfe in Anspruch nehmen möchte, kann sich unter der Telefonnummer 0 64 21 / 20 12 00 0 oder per E-Mail an coronahilfe@­marburg-stadt.de dafür anmelden.

Werktags von 10 bis 12.30 Uhr ist das Team der Corona-Hilfe mit Fachkräften der Stadtverwaltung, der Freiwilligenagentur Marburg-Biedenkopf sowie den Trägern des Beratungszentrums (BiP) mit der Alzheimergesellschaft, der Caritas und des Projekts „In Würde teilhaben“ (IWT) für ein persönliches Gespräch direkt erreichbar.

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