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Marburg Sieben weitere Todesfälle
Marburg Sieben weitere Todesfälle
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14:37 03.02.2021
Schnelltest muss sein: Zu Beginn ihres Einsatz unterzogen sich die Soldaten selbst einem Corona-Schnelltest, bevor sie selbst in der Durchführung dieser Tests geschult wurden. Quelle: Landkreis Marburg-Biedenkopf
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Marburg

Die Kreispressestelle gibt am Dienstagnachmittag (2. Februar), die Gesamtzahl der seit März bestätigten Corona-Infektionen mit aktuell 6.148 an. Derzeit werden 28 Betroffene stationär im Krankenhaus behandelt (+3). Davon benötigen acht Personen eine intensivmedizinische Betreuung (+1). Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion hat sich auf 195 erhöht (+7).

Das Gesundheitsamt und niedergelassene Ärztinnen und Ärzte betreuen aktuell 230 aktive Fälle (+8). Die Zahl der Genesenen ist um fünf auf 5.723 Fälle gestiegen. Das Gesundheitsamt hat innerhalb der vergangenen sieben Tage insgesamt 133 neue Corona-Fälle registriert. Der Landkreis Marburg-Biedenkopf weist daher derzeit eine Inzidenz von 54 auf (+4,5). Die Inzidenz errechnet sich aus der Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb der vergangenen sieben Tage. Marburg-Biedenkopf befindet sich damit wieder in der vierten von insgesamt sechs Stufen des Eskalationskonzepts der Landesregierung zur Eindämmung des Corona-Virus.

Soldaten helfen bei Schnelltests

Unterdessen sind 24 Soldaten des Panzerpionierbataillons 1 aus dem niedersächsischen Holzminden im Landkreis Marburg-Biedenkopf eingetroffen. Sie unterstützen im Rahmen der Amtshilfe das Gesundheitsamt und heimische alten-Pflegeeinrichtungen bei der Durchführung von Schnelltests. Marburg-Biedenkopf ist einer der ersten Landkreise, wo Soldaten für diesen Zweck zum Einsatz kommen.

Durch die Schnelltests in den Pflegeeinrichtungen sollen der Eintrag von Infektionen mit dem Corona-Virus in die Einrichtungen verhindert und gleichzeitig Besuche ermöglicht werden. Der dafür nötige Personalbedarf kann jetzt mit Unterstützung der Bundeswehrsoldaten besser gedeckt werden. Nachdem die Soldaten aus Holzminden von Mitarbeitenden des Gesundheitsamtes umfassend geschult wurden, kommen sie an zunächst 20 Alten-Pflegeeinrichtungen im Kreis zum Einsatz. Der Kreis hatte zuvor die Bedarfe der Einrichtungen abgefragt.

Der Erste Kreisbeigeordnete Marian Zachow und Vertreter des Kreisverbindungskommandos begrüßten die Soldaten aus Niedersachsen im Marburger Landratsamt. „Der Schutz und die Risikominimierung in den Altenpflegeeinrichtungen ist eine unserer vordringlichsten Aufgaben. Bereits seit Beginn der Pandemie im März vergangenen Jahres unterstützt der Kreis mit einer eigens gebildeten Task-Force die Einrichtungen und berät sie beispielsweise zu Hygienefragen, zum Umgang mit dem Corona-Virus, zu entsprechender Schutzausrüstung oder Schutzmaßnahmen sowie durch Reihentestungen bei Auftreten von positiven Fällen“, sagte Zachow.


  • Im Rahmen von Qualitätsprüfungen und Datenaktualisierungen des Gesundheitsamtes kann es vorkommen, dass bereits übermittelte Fälle im Nachhinein aktualisiert und korrigiert werden. Dadurch kann es zu Abweichungen bei der Differenz der im Vergleich zum Vortag gemeldeten Fällen kommen.
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