Marburg. Bis Ende 2010 sind im Uni-Klinikum an den Standorten Marburg und Gießen betriebsbedingte Kündigungen ausgeschlossen. Diese Vereinbarung hatten die hessische Landesregierung und der Käufer Rhön Klinikum AG bei der Privatisierung im Jahr 2006 vertraglich vereinbart.
Doch was passiert nach dem Jahreswechsel 2010/2011 mit den Arbeitsplätzen im Großklinikum? Schon seit einiger Zeit hatten die Arbeitnehmer-Vertreter von der Geschäftsleitung der Uni-Klinikum Marburg und Gießen GmbH die Präsentation eines Konzepts für die zukünftige Personalplanung eingefordert. Jetzt wird die Geschäftsleitung dieser Forderung nachkommen, wie die Marburger Betriebsratsvorsitzende Bettina Böttcher der OP mitteilte. Am 12. April soll es ein Gespräch der Geschäftsleitung mit den Vertretern der Betriebsräte aus Marburg und Gießen und des Gesamtbetriebsrates geben. Dies bestätigte auch eine Sprecherin der Geschäftsleitung.
Böttcher sagte im Anschluss an eine Betriebsversammlung, dass der Betriebsrat um jeden Arbeitsplatz im Marburger Uni-Klinikum kämpfen wolle. In der Belegschaft gebe es massive Existenzängste.
von Manfred Hitzeroth
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