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Marburg "Seebrücke" protestiert gegen Tod im Meer
Marburg "Seebrücke" protestiert gegen Tod im Meer
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10:00 09.05.2019
„Seebrücke“-Aktivisten wollen heute Mittag ein originales Flüchtlings-Schlauchboot auf den Marburger Marktplatz tragen. Quelle: Seebrücke
Marburg

Mit dieser Aktion will die „Seebrücke“ ihrer Forderung nach einem Ende des Sterbens im Mittelmeer in zahlreichen Städten Nachdruck verleihen. „Die europäische Abschottungspolitik hat den Tod Tausender Menschen an den Außengrenzen zur Folge“, erklärt Jolanta Lisowski, Aktivistin der "Seebrücke" Kassel. „Nun bringen wir eines der Schlauchboote in die Städte, um die Verzweiflung der Menschen zu verdeutlichen, die alles riskieren, um der libyschen Hölle zu entkommen.“ Das Boot wurde von der durch die Europäische Union finanzierten, sogenannten „libyschen Küstenwache“ abgefangen.

Neben dem Schlauchboot trägt die „Seebrücke“ ein Transparent von Stadt zu Stadt, auf dem alle Menschen mit ihrer Unterschrift ein Zeichen gegen die unmenschliche Abschottungspolitik der Europäischen Union setzen können.
Am Donnerstag die Marburger­ „Seebrücke“-Aktivisten das Schlauchboot aus Kassel nach Marburg und werden mitsamt dem Solidaritätstransparent von 12 bis 17 Uhr auf dem Marktplatz sein.