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Marburg Kaffee trifft auf Schokolade
Marburg Kaffee trifft auf Schokolade
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14:58 06.06.2020
„Schokofee“-Inhaber Marco Kohrell (links) mit seinem Angestellten Alex Hampel. Quelle: Foto: Tobias Hirsch
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Marburg

Was liegt also näher, als den alten Beruf als Betriebsleiter an den Nagel zu hängen und sich ganz dem Kaffee zu widmen? Jetzt hat der 35-Jährige in der Gutenbergstraße in Marburg ein Café mit Schokoladenmanufaktur und Kaffeerösterei eröffnet.

„Schokofee“ lautet der Name und ist eine Wortschöpfung aus Schokolade und Kaffee. Das Logo ziert passenderweise eine kleine Fee mit Flügeln. „Der Grafikdesigner hat die Fee schlank gemacht. Ich habe sie allerdings noch etwas breiter gezogen. Schließlich geht es um Schokolade“, sagt Kohrell. Die Idee, ein Café zu eröffnen, wuchs in ihm schon seit mehreren Jahren. „Ich habe mich bisher aber nie richtig getraut“, sagt Kohrell, der das Schokoladenhandwerk tatsächlich gelernt hat. Beim Süßwarenhersteller Ferrero in Stadtallendorf absolvierte er eine Ausbildung zum Süßwarentechnologen, die er 2010 mit der Bestnote „sehr gut“ ablegte und von der Industrie- und Handelskammer in Berlin als einer der besten Azubis Deutschlands ausgezeichnet wurde.

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Derzeit gibt es im „Schokofee“ rund 30 Tee- und Kaffeesorten und etwas Gebäck. Kohrell denkt aber schon weiter: „Ich plane eine eigene Pralinenmanufaktur hier im Haus.“ Das Handwerkszeug dazu hat er ja und auch schon die passenden Ideen. „Pralinen für junge Leute. Eispralinen zum Beispiel mit Cocktailfüllung für den Sommer.“

Von Tobias Hirsch

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