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Marburg Schnee im Landkreis Marburg-Biedenkopf
Marburg Schnee im Landkreis Marburg-Biedenkopf
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17:50 20.11.2018
Marburg (Aktualisierung 17.50 Uhr)

Aktualisierung 17.50 Uhr: Allein im Raum Marburg ereigneten sich am Nachmittag vier Unfälle innerhalb von 20 Minuten, wie die Polizei mitteilte. Ein Autofahrer sei von der Straße abgekommen, da sein Wagen noch mit Sommerreifen bestückt war.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hatte bereits am frühen Dienstagmorgen darauf hingewiesen, dass es stellenweise zu glatten Straßen kommen kann. Am späten Vormittag könne es dann von Südosten her leichten bis mäßigen Schneefall geben, der auch im Tiefland stellenweise für eine dünne Schneedecke sorgen könnte. Und genau so kam es. Die OP-Leser haben daraufhin Bilder aus fast allen Teilen des Landkreises gesendet. Hier eine erste, kleine Auswahl:

Er ist da: der erste Schnee im Landkreis. Die OP-Redaktion erhält Bilder aus allen Teilen Marburg-Biedenkopfs. Hier eine erste Auswahl:

So sieht es in Marburg aus:


Weg frei für Busse und 
Berufspendler: Der Winterdienst der Universitätsstadt arbeitet bei seinen Räumeinsätzen eine bestimmte Straßen-Prioritätenliste ab – und ist monatelang in Dauerbereitschaft. Die Dienstleistungsbetriebe (DBM) haben nach eigenen Angaben eine dreistufige­ Prioritätenliste aufgestellt: Die Strecken der Buslinien und die wichtigsten Hauptverkehrs­straßen – vor allem die Verbindung zwischen Haupt- und Südbahnhof – werden demnach als Erstes geräumt. Ebenso voranging bedient werden die vielbefahrenen Straßen mit Gefälle, wozu beispielsweise der Rotenberg zählt.

Prioritätsstufe zwei haben laut DBM Verbindungs- und Wohnsammelstraßen. Als Sammelstraßen werden jene bezeichnet, die den Verkehr aus Anliegergebieten oder Gewerbegebieten zu den Hauptverkehrsstraßen führen. Sobald alle Strecken mit der Priorität eins geräumt sind und die Witterung nach wie vor für Gefahren sorgt, sind diese Straßen an der Reihe.
Alle anderen Straßen 
sind der Prioritätsstufe drei ­zugeordnet.

Zwischen November und März gibt es beim DBM grundsätzlich eine 24-Stunden-Rufbereitschaft an sieben Tagen in der Woche.