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Marburg SPD greift Bamberger an
Marburg SPD greift Bamberger an
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17:46 11.06.2015
Dirk Bamberger steht in der Kritik: Die SPD wehrt sich gegen seinen „Pauschalverdacht“. Foto: Tobias Hirsch
Dirk Bamberger steht in der Kritik: Die SPD wehrt sich gegen seinen „Pauschalverdacht“. Quelle: Tobias Hirsch
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Marburg

Die Unterstellungen von Vorteilsannahme und Vetternwirtschaft seien der Grund, wieso sich der Personalrat der Stadtverwaltung „zu Recht gegen einen Pauschalverdacht verwahrt“ habe. OB Egon Vaupel (SPD) habe sich „richtig verhalten und sich vor die Mitarbeiter der Stadt gestellt“.

Es sei zudem „das gute Recht des Personalrats, an die Öffentlichkeit zu gehen“. Daraus einen „Skandal“ ableiten zu wollen, wie es Wieland Stötzel (CDU) formuliert habe, „lenkt von der eigenen Verantwortung ab“.
Wiederkehrendes Muster?

Vielmehr sei es „ein Skandal, wenn ein OB-Kandidat um des politischen Vorteils willen Vorurteile gegen Verwaltung und Politik bedient, indem er von Korruption und Filz spricht, die bekämpft werden müssten“. Das Muster in Bambergers Wahlkampf wiederhole sich: „Verdächtigungen aussprechen, Schlechtreden und hinterher alle Verantwortung von sich weisen.“

Bamberger habe „bezeichnenderweise kein einziges Beispiel der angeblichen Vetternwirtschaft und Ämterpatronage benannt“. Das sei angesichts der Praxis gar nicht möglich, da „alle Stellen nach Recht und Gesetz“ besetzt würden.

von unseren Redakteuren