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Marburg Appartements ergänzen Stadtwald
Marburg Appartements ergänzen Stadtwald
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00:18 01.11.2018
Jürgen Gerhard (von links), Michael und Markus Netz, ­Rose Michelsen, Reinhold Kulle und Silvia Röschlein stellten das Projekt vor.  Quelle: Andreas Schmidt
Marburg

An dessen Ende sollen in drei Häusern 20 hochwertige Eigentumswohnungen „für die Generation 55 Plus“ stehen, sagt Jürgen Gerhard von „Rubin Residenzen“. Das Unternehmen hat bereits Wohnparks für die ältere Generation in Braunfels und Neu Anspach realisiert – dort aber jeweils als Bungalows. Die Idee: Altersgerechtes Wohnen, das – immer ganz nach Bedarf – mit Service- und Pflegeleistungen kombiniert werden kann.

Es ist ein Gemeinschaftsprojekt der Netz Immobilien GmbH, die Bauträger ist, der Netz Bauunternehmen GmbH, die als Generalunternehmer fungiert, und der Rubin Residenzen, die das Projekt zunächst vermarktet und es später mit ihren Service-Angeboten begleiten wird.

Moderne Konzeption und hohe Energieeffizienz

„Die 20 Eigentumswohnungen sind sehr langwierig, ausführlich und durchdacht geplant worden“, sagt Jürgen Gerhard. Wert gelegt habe man neben einer modernen Konzeption auch auf eine hohe Energieeffizienz. Hinzu kämen Details in der Ausstattung, „die bei Neubauten normalerweise nicht üblich sind“, wie Gerhard betont.

Wichtig sei mit dem Blick auf die spätere Nutzung, „dass das ganze Projekt seniorengerecht in barrierefreier Bauweise mit sehr vielen hochwertigen Details ausgelegt wird“.

Ausstattung liegt 
auf hohem Niveau

Michael Netz erläutert, dass man die Häuser in einer „monolithischen Ziegelbauweise“­ errichten werde – „die Ziegel sind mit einer Perlite-Füllung versehen und somit energetisch hochdämmend“, erläutert Netz. Somit könne man auf eine vorgesetzte Fassadendämmung verzichten.

Weitere Merkmale­ der Zwei- bis Vier-Zimmer-Wohnungen, die jeweils mit Balkon oder Terrasse ausgestattet sind, sollen ein erhöhter Schallschutz, die Nahwärmeversorgung mit Fußbodenheizung, dreifach verglaste Kunststofffenster in Passivhausstandard, elektrische Rollladen- und Jalousieantriebe, Aufzug in allen Gebäuden sowie eine dezentrale Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung sein. Eines der Häuser wird zudem mit einer Tiefgarage versehen.

Grundstück ist 3 700 Quadratmeter groß

Das Investitionsvolumen gab Markus Netz mit rund 7,3 Millionen Euro an. Für Reinhold Kulle vom Fachdienst Bauen, Planen und Umwelt der Stadt ist es kein Wunder, dass sich der Stadtwald so positiv entwickelt habe und für Investoren interessant sei: „Der Stadtwald kann auch mit seinen natürlichen Ressourcen und Qualitäten punkten, er wird mittlerweile ganz anders wahrgenommen als noch vor einigen Jahren.“

In Marburg würden die Planungen zudem äußerst interessiert verfolgt – und auch kontrovers diskutiert, wie Kulle am Beispiel Hasenkopf verdeutlichte. Das rund 3 700 Quadratmeter große Grundstück bietet sogar­ 
noch Platz für ein viertes Haus. Doch das soll gegebenenfalls erst dann realisiert werden, „wenn die Nachfrage auch wirklich da ist“, erläutert Markus Netz.

Spätestens im kommenden Frühjahr sollen die Bagger rollen, „wenn alles gut klappt, könnten die Gründungs- und Erdarbeiten noch in diesem Jahr beginnen“, sagt Michael Netz.