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Marburg Rhön-AG lehnt Bitte des Landes ab
Marburg Rhön-AG lehnt Bitte des Landes ab
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18:59 22.04.2020
Wie geht es mit dem Uni-Klinikum in Marburg weiter? Quelle: Thorsten Richter/Archiv
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Marburg

Die hessische Landesregierung hat vergeblich versucht, bei der Rhön AG eine Verlängerung der „change of control“-Klausel zu erreichen, nach der das Land ein Rückkaufsrecht für das UKGM erhält, sollten sich bei der Rhön-AG die Mehrheitsverhältnisse ändern.

Das geht aus der Antwort der Landesregierung auf eine dringliche Anfrage der Linken hervor, die der OP vorliegt. Danach war die Rhön Klinikum AG zwar rechtzeitig vor dem Ablauf der Klausel kontaktiert worden, aber nicht zu einer Verlängerung bereit.

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Wissenschaftsministerin Angela Dorn (Grüne) habe erst mit dem öffentlichen Bekanntwerden des Einstiegs von Asklepios von den Plänen erfahren. Linken-Abgeordneter Jan Schalauske verlangt, dass die Verlängerung der Klausel auch bei künftigen Gesprächen zwischen Land und Rhön eine Rolle spielt.

Auch Asklepios könnte eines Tages aufgekauft werden. „Grundsätzlich darf es nicht sein, dass unser Klinikum erneut zum Spielball der Finanzmärkte wird“, sagte er. „Gerade die Corona-Pandemie und ihre Auswirkungen sind ein weiterer Beleg dafür, dass die Gesundheitsversorgung nicht dem Markt überlassen werden darf.“

Den ausführlichen Artikel lesen Sie hier (für OP-Abonnenten nach Anmeldung kostenfrei).

Von Till Conrad

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