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Marburg Präsidenten aus Afrika sehen BioNTainer in Marburg
Marburg Präsidenten aus Afrika sehen BioNTainer in Marburg
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20:55 16.02.2022
Die Biontech-Gründer Ugur Sahin (von links) und Özlem Türeci sprachen am Mittwoch in Marburg unter anderem mit Nana Akufo-Addo, Präsident der Republik Ghana, und Holm Keller, Executive Chairman der Stiftung „Kenup“.
Die Biontech-Gründer Ugur Sahin (von links) und Özlem Türeci sprachen am Mittwoch in Marburg unter anderem mit Nana Akufo-Addo, Präsident der Republik Ghana, und Holm Keller, Executive Chairman der Stiftung „Kenup“. Quelle: Andreas Arnold/dpa
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Marburg

Bei der Vorstellung der Module in Marburg mit dabei waren am Mittwoch unter anderem die Präsidenten von Ruanda, Ghana und Senegal – Paul Kagame, Nana Akufo-Addo und Macky Sall. Außerdem waren Tedros Adhanom Ghebreyesus, Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation WHO, sowie Bundesentwicklungsministerin Svenja Schulze (SPD) Gäste bei der Vorstellung der „BioNTainer“ in Marburg.

Akufo-Addo sprach in einer Mitteilung von einem „bedeutsamen Tag für Mutter Afrika“. Erreicht werden solle eine unabhängige Impfstoffproduktion, „um dem zukünftigen nationalen, regionalen und kontinentalen Bedarf an Gesundheitssicherheit zu begegnen“.

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EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen nannte die Initiative von Biontech laut Mitteilung einen „echten Wegbereiter in unserem globalen Kampf gegen die Pandemie“. WHO-Generaldirektor Tedros begrüßte die Initiative von Biontech „zur Steigerung der Impfstoffproduktion in Afrika“ und „als Ergänzung des WHO-Hubs“ für den Transfer von mRNA-Technologie.

Kagame war am Vortag zu Besuch in Mainz gewesen, denn Rheinland-Pfalz ist Partnerland von Ruanda. Bei der Begrüßung in der Mainzer Staatskanzlei sprach sich die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) für eine globale Impfgerechtigkeit aus. „Für einen Ausweg aus der aktuellen Pandemie ist der Zugang aller Menschen zu Impfstoffen zentral“, erklärte sie.

Von dpa