Menü
Oberhessische Presse | Ihre Zeitung aus Oberhessen
Anmelden
Marburg Klima-Krach in Marburger Stadtregierung
Marburg Klima-Krach in Marburger Stadtregierung
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
08:00 10.07.2019
Symbolfoto: Hält die ZIMT bis März 2021? Quelle: Tobias Kunz
Marburg

Mit der Diskussion um den Klimanotstand in der Universitätsstadt ist klargeworden: Aus den vorsichtigen Abgrenzungstendenzen ist nun ein Grundsatzkonflikt zwischen SPD und CDU entstanden. Die Regierungspartner sind sich uneins über den künftigen Kurs, wie stark dieser – gerade in Bezug auf faktische Konsequenzen – von der Klimafrage abhängig sein soll. Die CDU warnt vor allem vor einschneidenden Entscheidungen wie einer Absage des Stadtfests „3 Tage Marburg“. Die SPD wirft dem Regierungspartner angesichts solcher Szenarien ein „Spiel mit der Angst der Bürger“ vor.

Die kommunale Klimaschutzpolitik ist dabei nicht die einzige Auseinandersetzung der ZIMT-Partner. Können die BfM die Wogen zwischen Sozial- und Christdemokraten glätten?
Fraktionschefin Andrea Suntheim-Pichler hat die Rolle der BfM zu Beginn der Zusammenarbeit als „Scharnierfunktion“ bezeichnet – inzwischen aber sind die „Bürger für Marburg“ in zwei zentralen Auseinandersetzungen nicht auf ZIMT-Linie: Die BfM fordern öffentlich eine „Rückführung“ des Verkehrsversuchs im Nordviertel, falls sich dort die Situation nach der Öffnung der Weidenhäuser Brücke nicht entspannt. Und sie greifen die Idee von der Wohnbebauung der Lahnberge auf. Die wird von OB Dr. Thomas Spies und der SPD kategorisch abgelehnt.

von Till Conrad und Björn Wisker

Einen ausführlichen Artikel lesen Sie hier. (Artikel ist nach Anmeldung für OP-Leser zugänglich.)