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Marburg OP-Redakteur Tobias Kunz ausgezeichnet
Marburg OP-Redakteur Tobias Kunz ausgezeichnet
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08:31 19.09.2020
Geschäftsführerin Ileri Meier gratuliert dem Preisträger Tobias Kunz. Quelle: Tobias Hirsch
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Marburg

Große Freude im Medienhaus HITZEROTH: Die Jury des Verbandes Hessischer Zeitungsverleger hat über die Vergabe des Hessischen Preises für Junge Journalisten entschieden – und der erste Preis geht an OP-Redakteur Tobias Kunz für seinen Beitrag „20 Kilo Hund ergibt einen Liter Asche“, erschienen am 18. April 2019 in der Oberhessischen Presse.

Sein Porträt eines Tierbestatters überzeugte die Jury, „weil Tobias Kunz die Balance zwischen Nähe und Distanz wahrt und den angemessenen Ton für ein emotional aufgeladenes Thema findet. Zudem erfahren die Leser viel Neues über einen wenig bekannten Beruf zwischen Trauerarbeit und Geschäft.“

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Für die Serie „Dem Sterben Leben geben“, erschienen in der Wetzlarer Neuen Zeitung, erhält Manuela Jung den zweiten Preis. Zwischen Oktober und Weihnachten 2019 schilderte die Zeitung in einer Artikelfolge, die Manuela Jung mitkonzipiert hatte und zum großen Teil selbst schrieb, die Arbeit in einem vom Verein getragenen Hospiz. Thematisch vielfältig und in wechselnden Stilformen entsteht so ein facettenreiches Bild.

„Keine Gäste auf der Vogelhochzeit“ ist der Titel des Beitrags von Lea Marie Kläsener, am 24. Juli 2019 in der Fuldaer Zeitung erschienen, der mit dem dritten Preis ausgezeichnet wird. In ihrem Porträt eines Biologen veranschaulicht Lea Marie Kläsener, wie sich der Klimawandel vor unserer Haustür auswirkt.

Die Jury bestand aus Werner D’Inka (Herausgeber „Frankfurter Allgemeine Zeitung“, Vorsitz), Dr. Gregor Daschmann (Professor für Publizistik, Johannes-Gutenberg-Universität, Mainz), Lars Hennemann (Chefredakteur Hessen VRM Medien, Darmstadt), Frank Kaminski (stellvertretender Chefredakteur VRM, Wetzlar) und Andreas Lukesch (Chefredakteur „Hessische/Niedersächsische Allgemeine“, Kassel).

„Ich freue mich sehr und gratuliere Tobias Kunz ganz herzlich“, sagt Ileri Meier, Geschäftsführerin HITZEROTH Druck + Medien GmbH & Co. KG.

„Dass wir auch in diesem Jahr wieder einen Journalisten-Preis für unser Haus gewinnen konnten, erfüllt uns nicht nur mit Stolz, sondern wir sehen dies als Ansporn für unser gesamtes Medienhaus HITZEROTH. Bereits in der Vergangenheit haben wir zahlreiche Preise, wie den Konrad-Adenauer-Preis, Ralf-Dahrendorf-Preis, Design-Auszeichnungen sowie Fotografen-Preise erhalten. Es sind unsere Leserinnen und Leser und unsere Kunden, für die wir die bestmögliche Zeitung herausbringen und die wir über die Region und die Geschehnisse vor Ort informieren wollen. Diesen Weg werden wir auch zukünftig gehen“, sagt Ileri Meier. Mit der Auszeichnung hat Tobias Kunz nicht gerechnet. Den Artikel schrieb er im letzten Jahr seines Volontariats.

„Der Hessische Jungjournalisten-Preis ist eine tolle Bestätigung für mich und meine Arbeit und natürlich für die Qualität der Ausbildung im Medienhaus HITZEROTH“, sagt Kunz.

Auf den Tierbestatter stieß der 28-Jährige eher zufällig – als das Fernsehen einen Bericht über Unterrosphe drehte und darin auch der Tierfriedhof vorkam. Nicht jedoch der 23-jährige Tierbestatter, den Kunz dann zwei Tage begleitete. Kunz war überrascht, wie offen er mit ihm sprechen konnte.

Für Ileri Meier ist der Preis nicht nur eine Auszeichnung. Der Hessische Jungjournalisten-Preis sei ein Beleg dafür, dass es im Landkreis Marburg-Biedenkopf viele spannende Geschichten über Menschen und ihre ganz besonderen Geschichten zu berichten gibt. „Genau das hat auch die hochkarätige Experten-Jury honoriert“, sagt die Geschäftsführerin.

Von Andreas Schmidt

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