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Marburg OB begrüßt 10.000. ausländischen Bürger
Marburg OB begrüßt 10.000. ausländischen Bürger
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13:00 25.08.2019
OB Dr. Thomas Spies (rechts) hieß Jacobo Antonio Wiesner Aragon in Marburg willkommen. Quelle: Grähling/Stadt Marburg
Marburg

„Wir freuen uns, dass Sie sich für Marburg entschieden haben und das Leben in unserer Stadt nun mit ihren Erfahrungen bereichern“, sagte Oberbürgermeister Dr. Thomas Spies (SPD) zu Jacobo Antonio Wiesner Aragon. Spies empfing den Studenten im Rathaus und übergab ihm persönlich dessen Aufenthaltstitel.

Aragon ist der 10.000. Marburger Einwohner mit ausländischem Pass. „Das ist ein Anlass, den wir gerne feiern“, sagte Spies. Menschen aus mehr als 130 Nationen leben zusammen in der Universitätsstadt. Jacobo Antonio Wiesner Aragon ist 28 Jahre alt. Geboren wurde er in den USA, verbrachte eine Hälfte seines Lebens in San Diego in Kalifornien und die andere Hälfte in Tijuana in Mexiko. Neben der amerikanischen hat Aragon auch die mexikanische Staatsbürgerschaft.

Menschen aus 132 unterschiedlichen Staaten

Für sein Praxisjahr als Arzt entschied der Medizinstudent sich nun für Marburg, besucht die Philipps-Universität und lernt seit Juli in der Universitätsklinik Gießen-Marburg (UKGM). „Ich habe recherchiert, wo ich studieren möchte, und mich bewusst für Marburg entschieden“, erklärte Aragon. „Ich finde es schön, in einer Universitätsstadt zu sein und Marburg ist eine sehr interessante und faszinierende Stadt.“ Er sei gut aufgenommen worden, alle seien sehr freundlich zu ihm.

Deshalb fühle er sich sehr wohl – und könne sich jetzt schon vorstellen, auch nach seinem Praxisjahr in Marburg zu bleiben. Seit Aragons Ankunft in Marburg sind auch noch weitere Menschen aus aller Welt in die Universitätsstadt gezogen. Aktuell leben 10.176 Menschen mit einem anderen als dem deutschen Pass in Marburg.

Sie kommen aus 132 unterschiedlichen Staaten. Die größte Gruppe bilden die 1.585 Menschen aus Syrien, die nächstgrößere Gruppe sind 529 Russen. Außerdem leben in Marburg unter anderem 142 Griechen, 40 Schweizer, 523 Türken, 40 Menschen aus Ghana, 5 aus der Dominikanischen Republik, jeweils eine Person aus St. Lucia und Dominica in der Karibik und weitere 174 aus den USA.